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Die Ukraine und Polen machen den baltischen Ländern den Vorschlag eine Brigade zu gründen

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Die Ukraine und Polen werden den baltischen Ländern vorschlagen, sich der Gründung einer gemeinsamen Friedensbrigade anzuschließen.

Darüber berichtete der Verteidigungsminister Polens Bogdan Klich am Donnerstag während des Treffens mit Verteidigungsminister Jurij Jechanurow, das im Rahmen des Besuchs der ukrainischen Delegation in Warschau stattgefunden hat.
Nach der Äußerung des Chefs des Verteidigungsamtes Polens handelte es sich bei den Verhandlungen der Delegationen von zwei Staaten um die Zusammenarbeit in dem Militär- und Technikbereich bzw. um den Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Teilnahme an Friedensoperationen.

Nach Klich haben die Ukraine und Polen das Beschlussprotokoll über den Vorschlag für die baltischen Länder verabschiedet – für Litauen, Lettland und Estland – sich der gemeinsamen Friedenseinheit auf Brigadeebene anzuschließen.

“Ich habe gar keine Zweifel, dass diese Frage eine politische Unterstützung seitens der Ukraine bekommt, ebenso sollte die ukrainische Seite nicht daran zweifeln, dass es auf der höchsten politischen Ebene in Polen unterstützt wird”, – sagte der Verteidigungsminister Polens.

Nach seiner Überzeugung wird die Teilnahmen von Polen, der Ukraine und den baltischen Ländern an der gemeinsamen Friedensbrigade ein positives Fundament haben, da es eine Möglichkeit gewährt, die drei unterschiedlichen Ländergruppen zu vereinigen: die Ukraine, die kein NATO-Mitglied ist, Polen und die drei baltischen Länder, die die Mitglieder in der NATO sind.

Wie Klich mitteilte, soll die erwähnte ukrainisch-polnisch-baltische Brigade spätestens Ende 2012 gebildet werden.

Quelle: Ukrajinska Prawda

Übersetzerin:   Vita Martynyuk — Wörter: 223

Vita Martynyuk stammt aus Kiew, hat von 1998-2003 ein Diplom als Übersetzerin/Dolmetscherin für Russisch/Ukrainisch/Deutsch/Englisch im Fachbereich: Technische Fachliteratur an der Nationalen Technischen Universität der Ukraine „KPI“ in Kiew erworben.
Danach machte sie noch einen Master of Global Studies Fachbereich: Gender Studies, Regional Studies, Geschichte an der Universität Wien und der Universität Leipzig, wo sie heute lebt und je nach Zeit zu den Ukraine-Nachrichten beiträgt.

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