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Innenminister Luzenko nahm den Bericht der Kiewer Miliz ab und gab sich als Rassist zu erkennen

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Gestern führte der Leiter des Innenministeriums, Jurij Luzenko, eine Konferenz mit den Kollegen der Hauptverwaltung des Innenministeriums in Kiew durch, wo die Ergebnisse der Arbeit der Hauptstadtmiliz in der ersten Hälfte des Jahres 2008 ausgewertet wurden. Luzenko berührte die Fragen der Untersuchung des Falls der Ermordung des Mitglieds der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Walerij Arsenjuk, und die Verteidigung der Autorenrechte ukrainischer Musiker und forderte gleichfalls von der Miliz sich mehr aus der Politik herauszuhalten.

Die Konferenz der Kollegen der Hauptverwaltung des Innenministeriums in Kiew unter Teilnahme des Innenministers, war die Resultaten der Tätigkeit der Hauptstadtmiliz im ersten Halbjahr 2008 gewidmet und war auf 11:00 Uhr angesetzt worden. Eintretend in den Saal in Begleitung seiner Stellvertreter Wladimir Jewdokimows, Pjotr Koljadas, Michail Werbenskijs und seines Leibwächters, sagte Jurij Luzenko den Offizieren “Gesundheit wünsche ich” und eröffnete die Sitzung.

Jurij Luzenko sagte: “An die Hauptstadtleitung gibt es viele Fragen. Es haben sich ausreichend viele Anmerkungen angesammelt, daher handeln wir nach dem folgenden Arbeitsplan: zuerst berichtet der Leiter der Kiewer Miliz, Witalij Jarema, danach – bereits ohne Presse – diskutieren wir operative Fragen.”

Jarema verlas in seinem Vortrag die Aufzählung der Fortschritte unter Anerkennung dessen, dass “in einigen Abteilungen die Bewegung nicht so ist, wie sie sein sollte.”

“Wie viele Drogenspelunken haben sie aufgedeckt?”, fragte ihn Luzenko.
“33”.
“Und wie viele von ihnen wurden aufgrund von Informationen von Abschnittsbevollmächtigten gefunden? Wo ist der Leiter der Verwaltung zum Kampf mit dem illegalen Drogenumsatz, welcher diese Informationen hat? Stehen Sie auf.”
“Keine einzige.”, antwortete der Offizier der Miliz, von seinem Platz aufstehend.
“Dann, Witalij Grigorjewitsch (Jarema), schlage ich vor, dass die 33 Abschnittsbevollmächtigten entlassen werden sollen. Ich verstehe es, wenn der Abschnittsbevollmächtigte noch nicht alle Verkäufer kennt, doch nicht zu wissen, wo die Nester sind, das kann er nicht.”

Nach Beendigung des Berichtes von Witalij Jarema ging auch der offene Teil der Sitzung zu Ende. Darüber, was sich im geschlossenen Teil abspielte, erfuhr der Korrespondent des “Kommersant-Ukraine“ von den Anwesenden.

Jurij Luzenko erregte sich über die Verantwortungslosigkeit der Mitarbeiter des Innenministeriums: “Hier habe ich eine Eingabe an mich persönlich, wo ein Mensch von einer Verprügelung eines Passanten durch zwei Mitarbeiter der Spezialeinheit ‘Bars’ erzählt. Als er fragte, wofür dieser geschlagen wird, sagte jene: ‘Jetzt wirst auch Du Dich hinlegen.’ Er rief die Miliz, doch diese kam nicht. Zu den Menschen verhält man sich, wie zu Dingen, wie zu missliebigen Kunden. Ich verstehe nicht, vielleicht muss ich zur Umgangssprache wechseln, welche vorrangegangene Minister verwendet haben? Vielleicht, muss ich Sie schlagen, fluchen, alle entlassen?” Hier rief der Minister den Leiter der Abteilung des Schewtschenko Rajons auf die Tribüne, dabei von ihm eine Erklärung dafür fordernd, warum in seinem Rajon in einem halben Jahr nur neun Korruptionsfälle registriert wurden.

“Bei mir hat sich der Leiter der Verwaltung im Kampf mit der Wirtschaftskriminalität gewechselt – dieser nahm zwei seiner Stellvertreter und noch einige talentierte Mitarbeiter mit sich.”, antwortete Pjotr Miroschnitschenko.
“Sie meldeten neun Korruptionsfälle mit einer mittleren Bestechungshöhe von 1.500 Hrywnja (ca. 197 €). Das ist einfach lächerlich – sie zeigten irgendein Käferchen vor, damit es überhaupt eines gibt! Geben Sie mir einen Fakt, einen! Doch einen solchen, dass sich alle lokalen Beamten wenigstens für zwei Monate verkriechen!”, seine Stimme nicht erhöhend, kanzelte der Minister den Leiter der Abteilung des Schewtschenko Rajons ab.

Danach rief Jurij Luzenko den Leiter der Hauptermittlungskommission der Hauptverwaltung des Innenministeriums in Kiew, Waldimir Wasilischin, zum Bericht auf. Er berichtete über die Umsetzung von Untersuchungsmethoden bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang und informierte ebenfalls über die bekanntesten Strafverfahren, in Verbindung mit Morden, darunter in Bezug auf den erschossenen Mitarbeiter der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Walerij Arsenjuk.

“Ich möchte, dass der Mitarbeiterstamm dies weiß: einfach so kommen wir um die Sache nicht herum. Natürlich half uns die Generalstaatsanwaltschaft, welche sich einen Monat mit der Sache befasste, doch selbst danach haben wir keine einzige Ermittlungshandlung durchgeführt. Wir tragen auch so die Verantwortung dafür, daher führtet die Tatenlosigkeit der Unterabteilung im Kampf mit der Wirtschaftskriminalität bei der Beobachtung des Finanzimperiums der Akademie der Wissenschaften zu dieser Tragödie. Und Imperien dieser Art außerhalb unserer Aufmerksamkeit gibt es noch viele.”

Als nächster erstattete der Leiter der Abteilung für Staatsbürgerschaft, Imigration und Registrierung von Personen der Hauptverwaltung des Innenministeriums in Kiew Bericht.

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“Wie viele Aufenthaltsgenehmigungen gaben Sie Bürgern aus dem fernen Ausland?”
“70”
“Wozu? Was haben wir hier, reichen unsere Arbeitskräfte nicht? Wollen Sie nach China – nehmen Sie ein Ticket und fahren Sie dorthin in den Urlaub. Sie können mich als Rassisten sehen, doch ein weiteres Charkow oder Odessa in Kiew zu errichten, lasse ich nicht zu. Folgende Richtlinie: wir geben nur eine Erlaubnis, wenn er eine von unsren geheiratet hat. Da wenn es in diesem Tempo weitergeht ich Vietnamesen und Chinesen in die Miliz an ihrer Stelle aufnehmen muss!”, erklärte Jurij Luzenko.

“Ich gebe eine weitere Anweisung.”, fügte der Leiter des Innenministeriums hinzu. “Alle Lieder ukrainischer Musiker zu registrieren, so dass ihre Autorenrechte geschützt sind. Die eigenen muss man unterstützen und die Pugetschewa und den Kirkorow (russische Musiker), meinetwegen, soll man sie verkaufen, Petrowka (Markt in Kiew) kann man eh nicht abschaffen.”

Als die Reihe an den Leiter der Verwaltung im Kampf mit der organisierten Kriminalität, Jewgenij Filimonow, kam, befragte ihn Jurij Luzenko zu einem der kriminellenen Elemente, dessen Name nicht veröffentlicht wird, mit dem Ziel die operativen Maßnahmen der Miliz zu unterstützen.

“Vor zehn Tage haben wir ihn wegen Mordverdachts festgenommen, doch dies zu beweisen ist momentan schwer.”, sagte Filimonow.
“Und wo ist er?”, interessierte sich Luzenko.
“Er wohnt in Odessa, manchmal kommt er nach Kiew.”
“Arbeiten Sie dann mit Odessa zusammen, doch werde ich so oder so Sie befragen. Man kann sie nicht gleich frei lassen, dann beginnen sie gleich sich zu gut zu fühlen.”

Die Ergebnisse der Sitzung aufführend und die allgemeine Arbeit der Hauptverwaltung Kiews als “befriedigend” bewertend, wandte sich Jurij Luzenko erneut an die Anwesenden.

“Ich möchte sie davor warnen an irgendwelchen politischen Konflikten teilzunehmen, Männer. Halten Sie sich davor zurück. Natürlich habe ich lange nicht gesehen, dass zur Miliz so viele Geheimdienstler kamen, dass soviele Parlamentsabgeordnete versuchten Sie zu beeinflussen. Sogar von der Kommunistischen Partei! Es ist nicht nötig sich in irgendeine illegale Tätigkeit verwickeln zu lassen – das ist es nicht wert: ich weiß auch so, dass sie alle denken, was getan und was geplant wird. Arbeiten Sie normal!”, riet der Minister.

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1108

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“