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Innenministerium führt stationäre Posten der Verkehrspolizei wieder ein

1 Kommentar

In der Ukraine ist der Befehl des Innenministeriums in Kraft getreten, der die Tätigkeit der stationären Posten des Straßenpatrouillendienstes erneuert. Bis zum 10. Juni sollen 34 Posten in 17 Oblasten der Ukraine und in Kiew mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet werden und zur Arbeit übergehen. Bei der Staatlichen Autoinspektion/Verkehrspolizei versichert man, dass die Hauptfunktion der Posten die praktische Hilfe für die Teilnehmer des Straßenverkehrs ist. Derweil bezweifeln die Fahrer, dass die stationären Posten diese Funktion erfüllen werden.

Gemäß dem Befehl des Innenministeriums zur Organisation der Tätigkeit der stationären Posten des Straßenpatrouillendienstes der Staatlichen Autoinspektion (GAI) wird die Funktion der 34 Posten in 17 Oblasten der Ukraine und Kiew wieder aufgenommen. Wie dem „Kommersant-Ukraine“ gestern die Mitarbeiterin der Abteilung der Staatlichen Autoinspektion des Innenministeriums, Galina Naumtschuk, mitteilte, sind alle Posten renoviert worden und bereit zur Arbeit. „Derzeit wird bei ihnen die notwendige Technik angeschlossen“, sagte Naumtschuk. Gemäß dem Befehl wird die Ausrüstung der GAI bis zum 10. Juni abgeschlossen sein.

Insbesondere soll jeder Posten über ein Patrouillenauto, ein stationäres Funkgerät mit Lautsprecher, ein Telefon, Fax, Computer mit Zugang zum Internet und installierter automatischer Informations- und Suchbasis der GAI und einer mobilen Anlage zur automatischen Kontrolle von Fahrzeugen verfügen. Daneben sollen die Posten mit Mitteln für die medizinische Erste Hilfe und für Zwangsstopps von Fahrzeugen ausgerüstet sein.

Die stationären Posten wurde 2005 auf Anweisung von Präsident Wiktor Juschtschenko zum ersten Mal beseitigt. Damals erläuterte Innenminister Jurij Luzenko, dass die Mitarbeiter der GAI den Fahrern nicht helfen, Schmiergelder nehmen und bezeichnete die Posten als „Punkte der maschinellen Melkung“. 2007 stellte Innenminister Wassilij Zuschko die Funktion der stationären Posten wieder her, jedoch beseitigte Wiktor Juschtschenko diese 2008 erneut.

Als Hauptfunktion der stationären Posten sieht man der GAI die praktische Hilfe für die Teilnehmer des Straßenverkehrs. „Die Mehrzahl der Posten befinden sich in Zonen mit schlechtentwickelter Infrastruktur. Vom Posten kann man, wenn es nötig ist, einen Arzt rufen, einfach anrufen oder eine Mitteilung per Internet versenden und ebenfalls sich sicher erholen oder im Auto neben dem Posten übernachten“, erzählte Galina Naumtschuk.

GAI Mitarbeiter an den stationären Posten sollen die Verkehrssicherheit gewährleisten, Rechtsverstöße verhüten, den Verkehr von Fahrzeugen und Fußgängern im Falle von Rettungsarbeiten oder bei Aufkommen von Staus regeln und wenn es notwendig ist Menschen evakuieren und den Opfern medizinische Erste Hilfe gewähren. Zu ihren Pflichten gehört ebenfalls die Suche nach Fahrzeugen, Fahrern die von Unfallstätten geflohen sind und gestohlenen Autos, Begleitung von Personen, die staatlichem Schutz unterliegen, von organisierten Kindergruppen, die sich auf Erholungsreisen befinden, und von gefährlichen Frachten.

Der Vorsitzende der Taxifahrergewerkschaft, Wassilij Popik, unterstützte die Wiedergeburt der stationären Posten, da dies seiner Meinung nach die Verkehrssicherheit erhöht: „Die Hauptsache ist, dass die Posten tatsächlich den Fahrern helfen und keine Hindernisse schaffen“. Mit ihm stimmt das Mitglieder der Assoziierung internationaler Autotransporteure, Anatolij Artjomow, nicht überein. Seiner Meinung nach muss man, um den Fahrern zu helfen, unbedingt kostenpflichtige bewachte Parkplätze schaffen und auf diesen moderne Kommunikationsmittel einrichten.

Alexander Sworskij

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 490

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Kommentare

#1 von Anonymous
nun ... vorausgesetzt die Posten machen einfach ihren postulierten Job , ist das begrüßenswert .

Früher jedenfalls ( naja - war ja alles besser , sowiso [smilie=dance3.gif] ..../Humor ) hab ich schon manchmal an solchen Stationen gepennt , um danach die nächste Etappe bis zum nächstem Kreisverkehr und schlafenden Hunden bzw. trinkenden Milizionären zu tuckern ....

Gruß ! Robert

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„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“