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„Manuskripte brennen nicht“: Paul Manafort auf der Schwarzgeld-Liste der Partei der Regionen

1 Kommentar
Paul Manafort

Fast 13 Millionen Dollar – das ist die Summe, die an den amerikanischen Politberater Paul Manafort für seine Lobbyarbeit für die Partei der Regionen geflossen sein soll. Genau auf diese Summe addieren sich die Zahlen, die in der schwarzen Buchhaltung der Partei der Regionen zwischen 2007 und 2012 auftauchen.

Manafort hat beinahe zehn Jahre mit der Partei der Regionen zusammengearbeitet. Bereits 2004 konnte er als Politberater von Wiktor Janukowitsch mit dem Donezker Oligarchen Rinat Achmetow einen der wichtigsten Sponsoren der Partei gewinnen.

Seit dieser Zeit hat der Amerikaner für die Partei der Regionen und ihre Führungsspitze einige erfolgreiche Wahlkampagnen begleitet. Die letzte im Oktober 2014 für den „Oppositionsblock“, den Nachfolger der Partei der Regionen. Einige Fraktionsmitglieder haben unter der Prämisse, dass ihre Namen anonym bleiben, der Ukrainskaja Prawda berichtet, dass Manafort auch 2015 beteiligt war. Im Verlauf des Jahres ist er laut unseren Daten insgesamt sechs Mal in die Ukraine geflogen, um sich mit den Führungsspitzen des „Oppositionsblocks“ zu treffen.

Im letzten Jahr konzentrierte sich Manafort auf den amerikanischen Wahlkampf. Erst vor kurzem wurde er zum Wahlkampfmanager des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump ernannt.

Auf dieser Position konnte sich Manafort allerdings nicht lange halten. Nachdem über seine Verbindungen zur Partei der Regionen sowie sein Auftauchen auf der Schwarzgeld-Liste der Partei in der amerikanischen Presse berichtet wurde, musste er vom Posten des Wahlkampfmanagers zurücktreten und agiert jetzt nur noch aus zweiter Reihe.

Nichtsdestotrotz hat die Verstrickung Manaforts mit der ukrainischen Politik bereits einen Riesenskandal in den USA ausgelöst und könnte auch den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl beeinflussen. Die Gegner Trumps – und davon gibt es viele – werden die Angelegenheit sicher nicht ruhen lassen.

Im „Schwarzbuch“ der Partei der Regionen taucht sein Nachname insgesamt 22 mal auf.

Manaforts habe laut Aussagen über verschiedene Personen Geld erhalten. Unter diesen sind unter anderem die Abgeordneten Jewgenij Geller und Witalij Kaljuschnyj.

Im folgenden noch einige Namen, die in der schwarzen Buchhaltung auftauchen:

Larry King – ein bekannter amerikanischer Fernsehjournalist: Von 1985 bis 2010 leitete er die bekannte Talk-Show „Larry King Live“ auf CNN. Im November 2011 besuchte er die Ukraine, um Nikolaj Asarow zu interviewen.

Jewgenij Geller – ukrainischer Abgeordneter, in der 5.7 Legislaturperiode für die Partei der Regionen, in der 8. Legislaturperiode für die Gruppe „Wiedergeburt“. Geller gilt als „Kassenwart“ der Partei der Regionen. Er ist Gründungsmitglied des „Europäisches Zentrums für eine moderne Ukraine“, das mit seiner Lobbyarbeit auf eine Verbesserung des Rufs Janukowitschs in den europäischen Ländern abzielte.

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Witalij Kaljuschnyj – ukrainischer Abgeordneter, der in der 5.-7. Legislaturperiode für die Partei der Regionen tätig war, ehemaliger Leiter des parlamentarischen Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten. Er gilt als enger Vertrauter von Boris Kolesnikow. Er ist Gründungsmitglied des „Europäisches Zentrums für eine moderne Ukraine“, das mit seiner Lobbyarbeit auf eine Verbesserung des Rufs Janukowitschs in den europäischen Ländern abzielte.

„Kirsch I“ – wahrscheinlich Ina Kirsch, war jahrelang im Rahmen der außenpolitischen Beziehungen des Europäischen Parlaments tätig, Leiterin des „Europäischen Zentrums für eine moderne Ukraine“, einer Nichtregierungsorganisation in Brüssel. Die Nichtregierungsorganisation wurde gegründet, um das Image der Partei der Regionen sowie den Ruf Janukowitschs im Westen zu verbessern. Die Gründungsmitglieder auf ukrainischer Seite waren die Abgeordneten Geller, Koschara und Kaljuschnyj.

Kirsch hat immer abgestritten, dass das von ihr gegründete „Europäische Zentrum für eine moderne Ukraine“ für Janukowitsch arbeitete. Aber über ihre Organisation flossen von Podesta und Mercury mehr als zwei Millionen Dollar an amerikanische Lobbyisten für Lobbyarbeit zugunsten Janukowitschs.

In den uns zur Verfügung gestellten Papieren tauchen auch viele Abgeordnete auf, die zwischen 500.000 und 1.000.000 Dollar während des Machtwechsels erhalten hatten. Diese traten später entweder der Partei der Regionen bei oder wurden Mitglieder der Gruppe „Stabilität und Reformen“, die schließlich die spätere Koalition komplettierte.

Geld an Swoboda

Da die Ermittlungen noch laufen, veröffentlichen wir nicht die Namen der betreffenden Abgeordneten, halten es aber für angemessen, einen Teil aus dem „Kassenbuch Partei der Regionen“ zu veröffentlichen. Dieser betrifft eine Partei, die sich selbst immer in Opposition zu Janukowitsch positionierte. Es geht um die Allukrainische Vereinigung „Swoboda“. In den in unserem Besitz befindlichen Papieren findet sich eine Zahlung in Höhe von 200.000 Dollar vom 4. November 2010, die von Kaljuschnyj abgezeichnet wurde. Die Zahlung wird mit „Allukrainische Vereinigung „Swoboda“ (Kommission)“ beschrieben.

19. August 2016 // Sergej Leschtschenko, Anton Martschuk

Quelle: Ukrainskaja Prawda

Übersetzerin:    — Wörter: 704

Jahrgang 1978. Yvonne Ott hat Slavistik und Wirtschaftswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg studiert. Seit 2010 arbeitet sie als freie .

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Kommentare

#1 von wikna
Sieh an, Frau Irina Kirsch auf einer bestimmten Lohnliste:

Frau Ina Kirsch,
Geschäftsführerin der Lobby-Vereinigung im Dienste der Partei der Regionen in Brüssel,
beschäftigt mit der Aufgabe:
über das politische Leben in der Ukraine zu informieren und auf politischer, geschäftlicher und kultureller Ebene Kontakte zwischen ukrainischen und europäischen Politikern herzustellen […]. Außerdem werde die Organisation auf Expertenebene politische und gesetzgebende Initiativen vorschlagen, die auf die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der Europäischen Union abzielen“..
21. März 2012 // Serhij Leschtschenko Quelle: Ukrajinska Prawda
Herkunft: http://ukraine-nachrichten.de/br%C3%BCs ... n-analysen

Frau Kirsch im Interview – einfach mal näher betrachtet…
Nur eingeloggte Mitglieder sehen alle Links ...
Das Interview …nach Ansprache und Themen-Blöcken untergliedert:

1. Assoziierung – Zustandekommen
Zur Eingangsfrage der „Wiener Zeitung“, welche Probleme Russland mit einer EU-Integration habe, die Antwort:
„scheiternde“, „im Sande verlaufenden Bemühungen“ einer Annäherung EU – Russland, weil man sich nicht einmal auf technische Standards einigen (konnte)…
Putin sein Projekt (der Eur. Union) aber nur machen (kann), wenn die Ukraine mitmacht…
weil Russland nicht auf dem technischen Stand (ist), den es braucht, um einen neuen, konkurrenzfähigen Wirtschaftsraum aufbauen zu können…
Und dann spielt die Ukraine auch geostrategisch als Tor nach Asien eine wichtige Rolle…
Also eine Gemengelage von „mangelnder Standard“, etwas mit einer „neuen, konkurrenzfähigen Wirtschaft aufbauen zu können…“ IN RUSSLAND (!) als Erklärung .

2. Assoziierung – Rolle Janukowitschs
Zur Fragestellung, wieso das seit 2010 angestrebte Abkommen „die Ausmaße eines brandgefährlichen Ost-West-Konfliktes“ (angenommen hat) über die Rolle des damaligen Präsidenten Janukowitsch:
Er hat seit seinem Amtsantritt 2010 hin und her manövriert und gezögert….
vor allem zwei Leute, die die EU-Annäherung betrieben haben (Kljujew, Koshara)
Kljujew … in der Ostukraine diese großen Kampagnen organisiert, hat für die EU-Assoziierung geworben
Es waren also „die Anderen“: Kljujew und Koshara.
Kljujew
•Erster Stellvertretender Ministerpräsident (11. 03.2010 - 14.02.2012)
•Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (02 / 2012 – 01 / 2014),
•Leiter der Präsidialverwaltung 23.01.2014 - 22.02.2014 ….
Koshara
•Mitglied der außenpolitischen Kommission des UA-Parlaments seit 2006
•Außenpolitischen Berater Janukowitschs seit März 2010
•Präsident des „Europäischen Zentrums für eine Moderne Ukraine“ seit Januar 2012 - (einem Lobby-Dienst der Partei der Regionen in Brüssel
•Außenminister 24.12.2012 - 23.02.2014
Und diese Beiden haben –völlig losgelöst vom ukrainischen Präsidenten, der per Verfassung für die Außenpolitik zuständig ist, das Assoziierungskommen UA – EU eigenständig betrieben…(??)!
Janukowitsch hatte „eigentlich schon immer…“ und wenig (bis nix) damit zu tun… (!)

3. Abbruch Assoziierung – Begründung(en)
Laut Ina Kirsch hat Janukowitsch das eigenhändig paraphierte Vertragswerk dann doch nicht unterschrieben weil:
Im Herbst 2013, vor dem Gipfel in Vilnius, auf dem das Assoziierungsabkommen unterzeichnet werden sollte, zeichnete sich die Zahlungsunfähigkeit der Ukraine ab. Die Ukraine brauchte einen Kredit vom IWF….
Dennoch kam es beinahe zu einer Einigung. Aber eben nur beinahe. Der IWF stellte nämlich zusätzliche Forderungen, etwa das Einfrieren von Renten, oder dass die Stipendien nicht erhöht werden dürften und Ähnliches.
Zum Thema „plötzlich“ und „überraschend“ und Herbst 2013 hier ein erinnernder Blick auf Meldungen wie:
20. Februar 2013
Droht der Ukraine die Zahlungsunfähigkeit?
Das jüngste Beispiel ist die Prognose des Präsidenten der Assoziation der ukrainischen Banken, Alexandr Sugonjako. Seinen Worten nach könnte das Land, wenn es der Ukraine nicht gelingt sich auf den Erhalt eines neuen Kredites vom IWF zu einigen, in den Zustand der Zahlungsunfähigkeit geraten
…Insgesamt sieht die Situation äußerst besorgniserregend aus.
// Pawel Kuchta Quelle: Lewyj Bereg
[url]Herkunft: http://ukraine-nachrichten.de/droht-ukr ... wirtschaft[/url]

4. Maidan-Protest – Anlass, Wahrnehmung und „Wertung“
4.1 Anlass
Wiener Zeitung: Bei den prowestlichen Ukrainern wurde die Nichtunterzeichnung aber als Absage an Europa interpretiert.
I Kirsch: Ja, es gab eine extreme Enttäuschung. Die Leute wollten wirklich nach Europa, daran haben sie geglaubt. Die Regierung fährt eine Kampagne, erklärt mehr als ein Jahr, Europa ist unsere einzige Perspektive, unsere Zukunft, und dann zieht man den Leuten diese Vision komplett weg. Und so hat sich dann alles verschärft, in mehreren Wellen, bis zur totalen Eskalation im Februar.
Also extreme Enttäuschung nach einer Regierungs-Kampagne -lt. Frau Kirsch ohne den für Außenpolitik zuständigen Präsidenten - das Ganze länger als ein Jahr (Präsidenten-Unterschrift unter Entwurf bereits im März 2012, Verhandlungen seit seinem Amtsantritt 2010).
Und diese (unerwartete?) extreme Enttäuschung, die sich unglücklicher Weise dann in „mehreren Wellen“ von November 2013 bis Februar 2014 zur „totalen Eskalation“ (ausweitete) - von Regierungsseite völlig unbeeinflusst (??!!)….

4.2 Wahrnehmungen
Wiener Zeitung: Was sich auf dem Maidan vor einem Jahr abgespielt hat, ist bis heute nicht ganz ge
klärt. Erst kürzlich erschienen in der BBC und im "Spiegel" Berichte, die die offizielle Version, wonach allein Janukowitschs Spezialeinheit "Berkut" an dem Massaker schuld war, bezweifeln. Sie waren in dieser Zeit in Kiew. Wie haben Sie die dramatischen Tage erlebt?
I Kirsch: Ich bin am 18. Februar nach Kiew gereist. An dem Tag gab es einen Marsch aufs Parlament, die Lage eskalierte. Protestler warfen Brandsätze aufs Büro der regierenden Partei der Regionen, es gab dort zwei Tote. Die Demonstranten wurden auf den Maidan zurückgedrängt, es kam zu Schießereien und Toten.
Wiener Zeitung: Wie haben Sie den ominösen 20. Februar erlebt, den Tag, an dem das Blutbad stattfand, das zum Umsturz führte?
I Kirsch: Es war eine eigenartige Stimmung. Seit November waren immer Berkut-Leute vor unserem Hotel. Die waren am Morgen des 20. Februar plötzlich weg. Ich wollte dann ins Hotel "Ukraina" auf den Maidan hinunter und lief regelrecht in die Berkut-Polizisten hinein, die sich Schießgefechte mit den Maidan-Leuten lieferten.
Wiener Zeitung: Auf welcher Seite standen Sie?
I Kirsch: Ich kam aus der Richtung der Präsidialadministration, stand also auf der Seite der Berkut. Geschossen haben beide Seiten. Von wem es ausgegangen ist, konnte in diesem Moment niemand sagen. Auch die Polizisten von Berkut wussten nicht, woher die Schüsse kamen. Das geht aus deren Kommunikation hervor. Die mussten das erst einmal feststellen und suchten nach Scharfschützen. Andrij Schewtschenko, ein Abgeordneter der Partei Timoschenkos, der auf dem Maidan eine führende Rolle gespielt hat, hat sehr klar gesagt, die Polizisten seien damals zu ihm gekommen und hätten gesagt: Jemand schießt auf uns, mach doch was!
Wiener Zeitung: Wenn es so war, dass nicht allein Berkut verantwortlich war, sondern andere Scharf-schützen: Wer könnten diese Schützen gewesen sein?
I Kirsch: Es gibt einen Untersuchungsbericht. Der wird aber nicht veröffentlicht, weil darin Unangenehmes über Andrij Parubi, den nationalistischen Kommandanten des Maidan, stehen könnte. Das würde sich auch mit dem decken, was die BBC jetzt veröffentlicht hat: Dass nämlich die Schüsse aus dem Konservatorium und dem Hotel Ukraina gekommen sind. Das Konservatorium aber war unter vollständiger Kontrolle des Maidan. Und im Ukraina, das am 20. Februar zu einem Maidan-Lazarett wurde, nächtigten die westlichen Journalisten. Niemand kam ins Ukraina, ohne dass die Maidan-Leute das bemerkt hätten.
Wiener Zeitung: Soll das heißen, dass die Verantwortlichen für das Massaker nicht die Leute von Janukowitsch waren?
I Kirsch: Zumindest nicht am Beginn. In den Medien war nach den Ereignissen von Snipern der Janukowitsch-Regierung die Rede, die von der Nationalbank aus geschossen hätten. Das war auch der Fall, aber erst am Nachmittag. Die Schießereien gingen aber schon am frühen Vormittag los. Die Ukrainer fragen, wenn etwas passiert, immer nach dem möglichen Nutznießer einer Situation. Das war nicht Janukowitsch.
Wahrnehmung 1, 18.02.14
Frau Kirsch reist am 90. Tag der Proteste (!) an und nimmt wahr, dass es zu „Schießereien und Toten“ kam. Also der Tag, an dem die Berkut gegen die auf dem Maidan Versammelten vorgeht, das von Maidan-Aktivisten besetzte Konservatorium unter Feuer genommen wird, das Gewerkschaftshaus brennt, …..
Wahrnehmung 2, 19.02.14 ….(da passiert lt. Frau Kirsch nix…) Obwohl bereits 20 Tote zu beklagen sind!
Wahrnehmung 3, 20.02.14
Frau Kirsch stellt fest (nimmt als „wahr“ an), dass die „seit November immer vor ihrem Hotel stehenden Berkut-Leute plötzlich weg waren“, die Atmosphäre JETZT für sie schlagartig „eigenartig“ wurde, und dann an diesem Tag auch noch „Schießgefechte zwischen Berkut und Maidan-Leuten“ ….

4.3 Wertungen (oder: „Ihre Moral und unsere“ - Trotzki 1938!)
Wichtig für Frau Kirsch - wer am 20.02.14 wann zuerst auf wen geschossen hat!
Unwichtig - wer und wenn überhaupt am 18 /19.02.14 zu Tode kam![/b]
Demnach gibt es lt. Frau Ina Kirsch "wichtige" und "unwichtige Tote".....
Ebenso unwichtig
•Die Ursache dieser „extremen Enttäuschung“, die ihrer Meinung nach den Maidas mit veranlasste
•die „aus dem System heraus nicht denkbaren“ und nicht erfolgten DEESKALATION(en)
•die Unfähigkeit, in der (Moral-)Kategorie einer „Verpflichtung zur solchen Deeskalationen“ überhaupt zu denken….
Bei aller Kritik:
Die Vorgänge des 20.02.14 sind in der Tat DIE OFFENE WUNDE DES MAIDANS - auch zwei Jahre nach den Geschehnissen gibt es relativ wenige offizielle (glaubwürdige) Untersuchungsergebnisse.


5. Die „Kirsch’sche Moral“ des Maidans
Frau Kirsch gibt sich durch ihre Art und die Ausrichtung ihrer Argumentation allergrößte Mühe die Entstehung sowie Berechtigung des Maidan-Protestes bewusst zu verdrängen, zu bagatellisieren.
Diese bewusste Ausblendung blitzt in der Sprache wieder auf, wenn sie postuliert:
…..gibt allerdings Leute wie den US-Milliardär George Soros, die Revolutionen finanzieren.
…..was allerdings nicht heißt, dass der Maidan als Ganzer gekauft war,
…..die Empörung nach der Nichtunterzeichnung des Assoziierungsabkommens war natürlich echt
…..aber man soll sich da nichts vormachen
…..Ich kenne Leute, die haben morgens auf dem Antimaidan bei der Gegendemo abkassiert
…..Das ist in der Ukraine ja nichts Ungewöhnliches.
Hierin drückt sich ihre Kriminalisierung des Protestes und blanke Verachtung (ist in der Ukraine ja nichts Ungewöhnliches....) der Maidan-Protestierenden aus:
Die pittoresken alten Frauen, die immer für Julia Timoschenko demonstriert haben, hatte man ja auch erst kurz vor der Demonstration an einem Treffpunkt eingesammelt, ausstaffiert und losgeschickt. Jedenfalls: Es wurde, wie es aussieht, eine Revolution wie aus dem Bilderbuch gemacht. Und eine echte Revolution gibt es, wie Maidan-Aktivist Mustafa Najem sagte, nur mit Blut.
Was die Schlussfolgerung nahelegt, dass… nur die Maidan-Leute als erstes geschossen haben (können).

Alles Handeln wird „von „Beweggründen bestimmt“, die einer „ihnen innewohnenden Moral unterliegen“…. !
(„Ihre Moral und unsere“ - Trotzki 1938!)
Frau Ina Kirsch, die Kronzeugin des Maidans - auf der Lohnliste von ...

Na denn,es muss wohl schön gemacht haben!

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