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Medwedew: Die EU hat Russland von der Vorteilhaftigkeit der „Östlichen Partnerschaft“ nicht überzeugt

Die EU konnte bis jetzt die Russische Föderation nicht von den Vorteilen der „Östlichen Partnerschaft“ überzeugen.

Wie der Kreml-Presse-Dienst dem Korrespondenten der UNIAN mitteilte, verkündete dies der Präsident der Russischen Föderation Dmitri Medwedjew heute in Chabarowsk bei der Ergebnispräsentation der Verhandlungssitzungen „Russland-EU“.

„Wir sind besorgt, dass von Seiten mancher Länder Versuche unternommen werden, diese Struktur als Partnerschaft gegen Russland auszunutzen“, – sagte D. Medwedjew.

Er betonte, dass damit nicht die EU gemeint ist, sondern es um die anderen Länder geht.

„Es gibt unterschiedliche Beispiele. Wir haben z.B. mit dem nordatlantischen Block partnerschaftliche Beziehungen. Abgesehen von der speziellen Form dieser Beziehungen, zeigte deren Form einige Schwächen auf. Die Versuche die Zusammenarbeit zwischen Russland und der NATO wieder zum Leben zu bringen treffen auf erhebliche Schwierigkeiten“, – sagte D. Medwedjew.

Von seiner Seite aus, teilte der Präsident der momentan der EU vorsitzenden Tschechischen Republik Vaclav Klaus mit, dass die EU Russland erklärte, dass das Programm der „Östlichen Partnerschaft“ nicht gegen die Russische Föderation gerichtet ist.

„Die „Östliche Partnerschaft“ wurde vor zwei Wochen in Prag gegründet. Wir haben diese Frage auf unserem Treffen heute früh besprochen. Wir haben versucht, den Präsidenten D. Medwedjew davon zu überzeugen, dass die Ideologie der ‘Östlichen Partnerschaft’ auf das Positive gerichtet ist und nicht gegen jemanden und umso weniger gegen Russland“, – sagte V. Klaus auf der Presse-Konferenz, die den Ergebnissen der Verhandlungssitzungen“ Russland-EU“ gewidmet war.

„Ich will Präsident Medwedjew überzeugen, dass dies die von uns gewählte Position zu dem Thema ist“, – betonte er.

Am EU-Programm „Östliche Partnerschaft“, das von Polen und Schweden initiiert wurde und von den 27 EU-Ländern im Dezember 2008 auf einem Treffen in Brüssel bestätigt wurde, sind Aserbaidschan, Weißrussland, die Ukraine, Armenien, Moldawien und Georgien beteiligt. Das Ziel des Programms ist es, diese Länder den Standards der EU anzupassen ohne sie dabei in die EU aufzunehmen. Das Programm sieht eine enge wirtschaftliche und politische Partnerschaft dieser Länder mit der EU vor.

Quelle: UNIAN

Übersetzerin:   Iryna Mosina — Wörter: 331

Iryna Mosina stammt aus Mykolajiw erwarb einen Bachelor in Philologie an der Ukrainischen Staatlichen Petro-Mohyla-Universität in Mykolajiw, studiert momentan an der Universität Stuttgart technisch orientierte Betriebswirtschaft und trägt von Zeit zu Zeit zu den Ukraine-Nachrichten bei.

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Leserkommentare

kauschat in Unser Sudetenland

«Interessanter Vergleich: tatsächlich so einige Parallelen. Noch hat "der Westen" nicht die Annektion auch offiziell akzeptiert....»

Wolfgang Krause in Wir müssen hier leben

«Verglichen mit anderen Kommentaren ist dieser erfreulicherweise so geschrieben das er den Versuch wagt unterschiedliche Meinungen...»

Густаво Фан Хоовен in Wir müssen hier leben

«Zunächst vermittelt der Artikel den Eindruck einer neutralen Zustandsbeschreibung. Die Bezeichnungen "pro-sowjetisch" und...»

«Ich finde den Kommentar des Übersetzers nicht ganz glücklich, da er dazu einlädt, Dinge zu "vereinfachen". Ob die Antwort...»

«Würden sich die Menschen der Ukraine doch auf die Machnobewegung besinnen, die ganze Welt könnte Hoffnung schöpfen. Der...»

«WAS soll denn an dem was der Autor geschrieben hat unfassbar sein? Ich lese da keinen Widerspruch. Wenn du eine solche Phrase...»

«Danke für Ihre Darstellung der Hintergründe der Vertriebenen Gesetze und für die Einordnung der Russlanddeutschen. Es...»

KOLLEGGA mit 150 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 60 Kommentaren

Wolfgang Krause mit 29 Kommentaren

Christos Papaioannou mit 29 Kommentaren

Torsten Lange mit 24 Kommentaren

franzmaurer mit 18 Kommentaren

Mario Thuer mit 17 Kommentaren

Poposhenko mit 17 Kommentaren

Anatole mit 17 Kommentaren

Jusstice For All mit 17 Kommentaren