Die Sanktionen gegen Russland haben bislang nicht zu einem Umdenken der russischen Regierung geführt, was eigentlich der Sinn der Sanktionen war. Dass dem so ist, „verdankt“ die EU, die Ukraine, die westlich-demokratische Welt, vor allem einem EU-Mitgliedsstaat: Deutschland.
Russland: Das deutsche Sanktions-Gebaren – Teil 1
Russland: Das deutsche Sanktions-Gebaren – Teil 2
Deutsche Wirtschaft in Russland, oder: Sanktionen und politische Schizophrenie
Gabriels „Auftritte“ zu seiner Zeit als deutscher Wirtschaftsminister bei russlandfreundlichen Medien, seine häufigen Vorträge in den diversen deutsch-russischen Verbänden und Foren sowie auf Unternehmerkongressen, seine Statements in russischen Medien, seine Bemühungen um den „wichtigen“ Markt Russland (der Markt Russland macht unter 2 Prozent des deutschen Exportanteils aus) und dem Drängen auf Aufhebungen der Sanktionen, die unablässigen PR-Aktionen der deutschen Außenwirtschaftsportale GTAI und iXPOS für engere wirtschaftliche Beziehungen zu Russland (diese Wirtschaftsplattformen sind gefördert vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft, der Wirtschaftsminister hieß Sigmar Gabriel), … all dies und noch einiges mehr sind eine wahre Success-Story geworden … für Russland und für Deutschland.
Die Kurzfassung der Erfolgsgeschichte: Russland hat trotz Sanktionen einen neuen Rekord an FDIs (ausländische Direktinvestitionen) zu verzeichnen, mit Deutschland als investitionsstärkstem Land an der Spitze, wie von GTAI und iXPOS immer wieder bestätigt. Und Russland wartet mit einer Prognose zum Wirtschaftswachstum 2017 von 1,5 bis 2 Prozent auf.
Die ZEIT formuliert es in ihrer Online-Ausgabe vom 6. Juni 2017 so:
„Russlands Fassade glänzt wieder. Die Wirtschaft in Russland läuft so rund wie schon lange nicht mehr. … Führende Experten, angefangen bei der Weltbank bis hin zur angesehenen Moskauer Higher School of Economics, bekräftigen einstimmig, dass sich das Wachstum verfestigt. Der negative Effekt von Sanktionen scheint längst verdaut, gleichzeitig ist die Liste positiver Indikatoren lang.”
Und auch 2018 soll es mit der russischen Wirtschaft weiter aufwärts gehen, langsam aber stetig. In einem Beitrag von Ostexperte.de wurde Russland bereits am 11. Januar 2017 ein Wirtschaftswachstum für 2018 prognostiziert. „Erste Prognosen für 2018 gehen meist nur von einer leichten Beschleunigung des Wachstums aus. Laut Umfrage von FocusEconomics sind 1,6 Prozent zu erwarten. Höhere Wachstumsraten halten unter anderem die Commerzbank (+ 2,0 Prozent) und die Berenberg Bank (+ 2,5 Prozent) 2018 für möglich.”
Wenn man dazu bedenkt, dass Russland zusätzlich unter dem Verfall des Ölpreises und der Abwertung der Landeswährung zu leiden hat, sind das nun bereits erfolgte und das prognostizierte Wirtschaftswachstum umso erstaunlicher.
Man muss also feststellen: Deutschland hat erfolgreich die Mission „Wirtschaftsaufbau Russland“ bestritten.
Moment mal! Fiel nicht vor längerer Zeit mal der Begriff „Sanktionen“? Hat nicht auch die deutsche Bundeskanzlerin Merkel sich publicityträchtig für ein Aufrechterhalten der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen? Bedingen Sanktionen nun per se Wirtschaftswachstum und haben Ökonomen Nachholbedarf im Fach Volkswirtschaft und Makroökonomie?
Oder aber sind wir alle an der Nase lang geführt worden? Sind wir Opfer einer Augenwischerei-Politik der deutschen Regierung? Rangiert Profit in der heutigen Deutschland-Politik nunmehr vor Völker- und Menschenrecht?
Am 1. Mai 2017 war Merkel zu Besuch bei Putin. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz lobte Putin die wirtschaftliche Zusammenarbeit seines Landes mit Deutschland. Und Merkel ihrerseits betonte, es gäbe „erfreuliche Entwicklungen bei der wirtschaftlichen Kooperation mit Moskau. Es sei das Ziel, die Sanktionen gegenüber Russland aufheben zu können.”
Lässt die Bundeskanzlerin sich im Wahljahr nun von Seehofer und der linken Opposition treiben, die vehement auf Anhebung der Sanktionen drängen? Könnte man annehmen. Oder auch nicht. Denn die Bundeskanzlerin hat bereits lange vorher scharfe Sanktionen gegen Russland abgelehnt, weshalb die Auswirkungen der verhängten weichen Sanktionen sehr übersichtlich sind und Russland sich weiterhin darüber lustig machen kann. Was der russischen Wirtschaft nämlich größeren wirtschaftlichen Schaden zufügte als die von der EU verhängten Sanktionen, sind die eigenen Gegensanktionen.
Merkel hatte bereits 2016 Deutschland wider besseres Wissen noch abhängiger von Russlands Gas gemacht, als sie zum Beispiel Deals gewähren ließ, die den Verkauf der deutschen Gasreserven an Russland vorsahen. Dieser Vorgang könnte eines Tages im Nachhinein auch als „Schröderisierung“ betrachtet werden, ein Überbegriff, der zweifelsohne auch bei Seehofer und Teilen von Die Linke Anwendung finden wird.
Vielleicht beobachten wir nun aber auch bloß die logischen Konsequenzen ihrer russlandfreundlichen Wirtschafts-Politik, die sie von Anbeginn an fuhr. Es war schon bezeichnend, dass Merkel ihrem damaligen Bundeswirtschaftsminister Gabriel freien Lauf ließ bei seinen Werbetouren für die deutsch-russische Wirtschaft.
Ein Beispiel von vielen: Am 9. Juni 2016 äußerte sich Sigmar Gabriel in einem Interview mit Russlandkontrovers.de über Russland als „Schlüsselpartner für Deutschland“. Im Wortlaut:
„Russland ist und bleibt trotz des momentanen Einbruchs der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ein außerordentlich wichtiger Partner für Deutschland und die deutsche Wirtschaft. … Bei allen bestehenden Schwierigkeiten, die uns ganz sicher auch noch eine Weile begleiten werden, ist Russland ein Schlüsselpartner für Deutschland und wird das auch bleiben. Die wirtschaftlichen Potenziale ergänzen sich sehr gut. Wir können auf eine sehr lange Tradition der wirtschaftlichen und industriellen Zusammenarbeit zurückblicken, deren Anfänge bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Es ist eine Stärke der deutsch-russischen Beziehungen, Tiefpunkte zu überwinden und auch unter schwierigen Bedingungen die Kooperation fortzusetzen.“
So äußerte sich ein Bundeswirtschaftsminister, von seiner Kanzlerin unwidersprochen, zu einem Land, über das Wirtschaftssanktionen verhängt worden sind wegen Bruch des Völkerrechtes und kontinuierlicher Destabilisierung eines unabhängigen Staates.
Womit er eigentlich Merkels „offizielle“ Politik konterkarierte. Diese aber pfiff ihren Wirtschaftsminister nie zurück. Die nach außen in die Öffentlichkeit getragene Russland-Politik war offensichtlich eine andere als die, die sie wirklich im Sinn hatte. Es wundert nicht wirklich, hatte sich Merkel doch von Anbeginn des Ukraine/Russland-Konfliktes als Oberlobbyistin der deutschen Wirtschaft hervorgetan. Schließlich hat sie aus Rücksicht auf die deutsche Wirtschaft in Russland bis heute härtere Sanktionen verhindern können.
All dies passierte unter der Ägide des Wirtschaftsministers Gabriel, denn wie auf der GTAI-Webseite (ebenfalls auf der iXPOS-Seite) zu lesen ist: „Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft und Energie, aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.“ Eine Umkehr der russlandaffinen Wirtschaftspolitik Deutschlands findet bis heute nicht statt.
Nur so ist es möglich gewesen, dass Russland trotz Sanktionen ein, wenn auch moderates, Wirtschaftswachstum erreichen konnte und Deutschland Investor Nummer eins in Russland ist.
Es kann von daher kaum verwundern, wenn auch aus der Wirtschaft Stimmen laut werden, die sich nicht um Menschenrechte und Friedensordnung scheren. Dann kommen solche Statements dabei heraus wie dieses vom 23. November 2015:
„Die Hoffnungen vieler Unternehmer, russischer wie deutscher, haben sich insoweit noch nicht erfüllt. Stattdessen erleben sie seit Jahren, nicht erst seit der aggressiven Reaktion auf den Transformationsprozess der Ukraine, die zunehmend einseitige Orientierung der russischen Wirtschaftspolitik an Öl- und Gasrenten, die Stärkung staatlicher Konzerne zulasten der wenigen mittelständischen Unternehmer, den Rückgriff auf nachweislich gescheiterte planwirtschaftliche Konzepte der Sowjetzeit und die Verbreitung sinnloser Feindbilder und ökonomisch unhaltbarer Autarkieparolen. Trotz dieser ungünstigen Rahmenbedingungen schaffen es erfreulich viele unserer Unternehmen, in Russland Nischen zu finden und gute Geschäfte zu machen. Wir haben Anlass, dankbar für jedes einzelne von ihnen zu sein. Es könnten und es sollten nur deutlich mehr sein.“
Die deutsche Wirtschaft also als Problemlöser dieser ernstesten Bedrohung des Weltfriedens seit Ende des Zweiten Weltkrieges? Oder Selbstüberschätzung respektive Fehleinschätzung der eigenen Möglichkeiten? Oder aber, was zu befürchten steht, Profitmaximierung auf Kosten von Menschenwürde und gar Menschenleben?
Der Verfasser des vorliegenden Artikels: Dr. Marcus Felsner, Vorsitzender des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft e.V.
Anderthalb Jahre nach Felsners Statement muss man entsetzt feststellen, dass er wohl über eine prophetische Gabe verfügte.
Denn am 27. Juli 2017 vermeldete der Focus in der Rubrik „Finanzen“, dass die Geschäfte deutscher Firmen in Russland boomen würden.
„Der Ost-Ausschuss plädiert für einen neuen Ansatz in der Sanktionspolitik. Die Bedingung, wonach Sanktionen nur bei vollständiger Erfüllung des Minsker Abkommens zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine reduziert werden, sollte überdacht werden. Harms (Michael, Geschäftsführer Ost-Ausschuss) sprach sich dafür aus, im Fall von substanziellen Fortschritten wie einem Waffenstillstand in der Ostukraine mit dem schrittweisen Ausstieg aus den Sanktionen zu beginnen.”
Das Handelsblatt gab sich bereits am 17. Mai 2017 optimistisch, was den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland betrifft.
„Nach vier Jahren Rückgang im Handel zwischen Deutschland und Russland erwartet der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft für 2017 wieder ein zweistelliges Wachstum. „10 Prozent und mehr halte ich für nachhaltig möglich“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Büchele der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. Voraussetzung sei, dass Ölpreis und Rubelkurs stabil blieben.”
Wenn Wünsche Realität werden.
Gefahr im Vollzug, Verluste nicht ausgeschlossen
Der deutsche Staat fördert also weiterhin den Ausbau geschäftlicher Beziehungen zu Russland, unabhängig davon, dass Russland mit Sanktionen belegt ist, dass Russlands Rechtssystem keinerlei Investitionssicherheiten für Unternehmer bietet, dass staatliche Willkür zu Enteignungen führen kann, dass mittels Scheinprozessen ausländische Unternehmer ständig Gefahr laufen ihre Geschäfte an russische Bürger abtreten zu müssen, dass in Russland ohne aktive Beteiligung am allgegenwärtigen Korruptionssystem kaum Geschäfte möglich sind.
Die Glaubwürdigkeit von Merkels Sanktionsbeteuerungen, die ja in erster Linie dafür sorgte, dass die Sanktionen erstens windelweich und zweitens in vielen Fällen mit Hintertürchen zum Umgehen versehen wurden, sinkt damit weiterhin dramatisch.
Für deutsche Wirtschaftsunternehmen, die bereits in Russland operieren, wäre Unterstützung für einen geordneten Rückzug aus dem „schwierigen“ russischen Markt sinnvoller. Und für investitionsfreudige Unternehmer wäre eher ein Warnhinweis bezüglich Russland nötig denn eine Aufforderung, dort zu investieren und geschäftlich tätig zu werden, wie auf der am 19. Februar 2017 in Berlin stattgefundene 4. Russland-Konferenz „Markt. Modernisierung. Mittelstand.“
Im deutsch/russischen-Wirtschaftsroulette herrschen raue Sitten. Nicht nur wegen der in Russland vorherrschenden Investitionsrisiken durch administrative Gängelungen und Gerichtsentscheidungen auf kurzem Wege zugunsten russischer Geschäftspartner.
Verantwortungsbewusste Wirtschaftsbosse müssten es sich doch eigentlich überlegen, ob sie in einem Land investieren würden, das mit Sanktionen belegt ist und keine Anstalten macht, die zur Aufhebung dieser Sanktionen führen könnten, zumindest politisch keine ernstzunehmenden Schritte für ein solches Szenario unternimmt. Warum viele Unternehmer solche Überlegungen nicht anstellen, kann mehrere Gründe haben. Ein Grund könnte sein: Durch ihre bereits durchgeführten Geschäfte in Russland sind einige Unternehmer so tief im Korruptionssumpf versunken, dass ein Ausstieg sich als „gefährlicher“ erweisen könnte als die Beibehaltung der wirtschaftlichen Aktivitäten in diesem Land.
Ein deutlich artikulierter Kommentar, gesehen auf einer Social-Media-Plattform, bringt es auf den Punkt:
„Uns wird suggeriert, es handele sich um die „Deutsche Wirtschaft“, die gegen Sanktionen sei. Das stimmt so allerdings nur teilweise, denn die sogenannte „Deutsche Wirtschaft“ hat ihre Wertschöpfung ausgelagert (ist also rein ökonomisch der russischen Wirtschaft zuzurechnen) und hat in Russland Fabriken aufgebaut, in denen bereits über 250.000 Russländer arbeiten – Arbeitsplätze, die zunächst zu einem erheblichen Anteil in Deutschland abgebaut wurden. Diese „Wirtschaft“ zahlt in Deutschland keine Steuern, trägt hier nichts zum Wohlstand bei, schöpft in Russland die wegen billigerer Arbeitskräfte maximierten Profite ab und ist von Russland sehr leicht erpressbar, da die dort getätigten 100 Mrd. EUR an Investitionen vom russischen Staat konfisziert würden (sh. Fall Yukos), sollten diese Unternehmen nicht „spuren“ wie vom Kreml gewünscht. Lediglich die Firmen, die in Deutschland produzieren, müssen mit Einbußen rechnen, aber denen kann der Russische Staat nicht die Fabriken wegnehmen, was bei adidas, Siemens etc. ganz anders aussieht – die haben sich hochgradig von Russland abhängig gemacht und zittern nun um ihre Investitionen dort – denn rechtsstaatliche Möglichkeiten, sich gegen Enteignungen zur Wehr zu setzen, gibt es in Russland nicht. Das hat Putin mit dem Chordorkowski-Prozess wohl allen deutlich klar gemacht.“
Die „Wichtigkeit“ des russischen Marktes für die deutsche Wirtschaft
Relativierende Stimmen sind eher selten und werden in den großen deutschen Medien kaum laut. Dabei haben Studien von Ökonomen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Ende März 2014, also bereits wenige Tage nach der Krim-Annexion am 21. März 2014, festgestellt: „Deutsche Wirtschaft kann auf Russland verzichten.”
Die Ökonomen von Weltrang des IfW stellten nüchtern fest:
„Fraglos ist der russische Markt für deutsche Exporteure, vor allem für die größeren Branchen, interessant, aber nicht von überragender Bedeutung“, sagt Klaus Schrader, einer der beiden Autoren der Studie. „Gesamtwirtschaftlich gesehen würde bei einem Totalausfall des Russland-Exports der deutsche Export um etwa 3,5 Prozent zurückgehen. Das wäre angesichts der Krise von 2009, in der der deutsche Export um mehr als 18 Prozent zurückgegangen ist, nur ein kleiner Schock.“
Mittlerweile ist Russland für die deutsche Wirtschaft noch bedeutungsloser. Es „kämpfen“ jedoch einzelne, die ihre eigenen Interessen in den Vordergrund rücken, ohne Rücksicht auf Konsequenzen wie destabilisierte Länder und Kriegstote, mit allen Mitteln, dass bei ihnen der Rubel weiterhin rollt. Dazu gehören alle Lobbyisten der deutschen Wirtschaft in Russland, wie zum Beispiel der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft. Im Schlepptau die Bundesregierung mitsamt einiger Ministerien, AHKs und IHKs, Wirtschaftsverbände usw.
Merkel verteidigt weiterhin die Interessen dieser gesamtwirtschaftlich gesehen recht unbedeutenden Gruppe. Eine bereits erfolgte Stärkung mittels unternehmerischer Flexibilität der Binnenmarkt-Exporte in die EU sowie anderer Märkte auf der globalisierten Welt, haben die ursprünglichen Verluste aus dem Russlandgeschäft längst wettgemacht. Dennoch pocht die Bundesregierung weiterhin auf deutsch-russische Geschäftsbeziehungen und sich eventuell daraus ergebenden Gewinnen. Was man mitnehmen kann, nimmt man mit. Kapitalismus in Reinstkultur. Völkerrecht stört bloß marktwirtschaftliche Vorgänge.
Im Fahrwasser der seichten Sanktionsauffassung
Organisationen, Beratungsunternehmen, Verlage, die sich überwiegend mit deutsch-russischen Wirtschaftsfragen beschäftigen, erzeugen im Fahrwasser der Bundesregierung und aller untergeordneten Erfüllungsbehörden Russland-PR in Dauerberieselung.
Der OWC-Verlag für Außenwirtschaft kündigte im Oktober 2016 das Erscheinen seines Deutsch-Russischen Wirtschaftsjahrbuchs 2016/2017 per Direktmarketing (E-Mail) mit folgendem Text an:
“Sehr geehrter Herr Dr. Porcedda,
angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes und der aktuellen politischen Situation kann gar nicht hoch genug geschätzt werden, was deutsche Unternehmen in Russland gegenwärtig leisten: Kaum ein Unternehmen hat das Land wegen der Krise verlassen, Investitionen werden durchgezogen, viele Unternehmer sehen mittelfristig immer noch sehr gute Chancen für Wachstum des Russland-Geschäfts. Die intensiven Engagements von Unternehmen wie Claas, Knauf und den deutschen Automobilbauern sowie deren Zulieferern sind ein Beleg für eine nachhaltige Strategieentwicklung, dienen als Blaupause für andere Unternehmen und zeigen, warum es sinnvoll ist, wenn deutsche Unternehmen einen Großteil ihrer Wertschöpfungskette nach Russland bringen.
Das Deutsch-Russische Wirtschaftsjahrbuch 2016/2017 lässt das ablaufende Jahr Revue passieren, nennt die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen in Wirtschaft, Politik sowie Unternehmen und gibt – erstmals – auch einen Ausblick auf wesentliche Ereignisse und Veränderungen im kommenden Jahr 2017.
Interviews mit Vertretern namhafter Unternehmen und wichtiger Verbände, Fortschrittsberichte über die Entwicklung einzelner Unternehmen dokumentieren den aktuellen Stand in den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.
Die zweisprachige Publikation (deutsch/russisch) erscheint pünktlich zum Tag der offenen Tür der AHK Moskau am 30. November 2016, wo sie auch präsentiert wird. Die Verbreitung der 6.000 Exemplare erfolgt intensiv bis Ende dieses Jahres, aber auch in den folgenden Monaten durch Auslage bei über 100 hochkarätigen Außenwirtschaftsveranstaltungen und Events von IHK, AHK, weiteren Verbänden sowie Regierungsinstitutionen mit Osteuropa-Bezug und durch Einzelverkauf.
Die Publikation wird durch die AHK Moskau in Kooperation mit dem OWC-Verlag für Außenwirtschaft GmbH herausgeben. …Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und stehen Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung!
Mit besten Grüßen
Ihr OWC-Team
Wir bewegen Außenwirtschaft“
Nein, der Begriff „Sanktionen“ kommt tatsächlich kein einziges Mal in dieser Eloge auf die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen vor.
Es sollte auch erwähnt werden, dass der OWC-Verlag eng mit den Außenhandelsportalen GTAI und iXPOS verbunden ist, die wiederum, wie hinlänglich bekannt, vom Bundesministerium für Wirtschaft unterstützt werden. Die Bundesregierung ist einer der größten Befürworter für Geschäftsaktivitäten in und mit Russland.
Werbung für Publikationen des OWC-Verlages wie z.B. GermanyContact Russia, Russland Special, Russland Aktuell und Business Guide Russland sieht man auf der Seite der AHK. Darunter prangen die Logos vom Bundeswirtschaftsministerium samt deutschem Bundesadler, sowie vom DIHK, der IHK, der GTAI.
Als die USA am 25. Juli 2017 sich „erdreisteten“, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, ließen die pawlowschen Reflexe aus Bundesregierung und denen im Fahrwasser mittreibenden Polit- und Wirtschaftsakteuren nicht lange auf sich warten.
Die FBA (Fachberatung für den Außenhandel) zum Beispiel weist in ihrem Newsletter vom 31. Juli 2017 auf die US-Sanktionen gegen Russland hin und verlinkt hierzu zur Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), die auf die von den USA verschärften Sanktionen gegen Russland reagiert und hierzu neun drängende Fragen der Deutschen Wirtschaft „klärt“.
Die eigene Position wird folgendermaßen dargelegt:
„Die deutsche Unternehmerschaft in Russland lehnt Sanktionen als Instrument, politischen Willen durchzusetzen, mehrheitlich ab. … Zweifelsohne liegt die Energiesicherheit und die Energieversorgung Europas ausschließlich in der Verantwortung der Europäischen Union. Die europäische Politik ist daher gefragt, zu verhindern, dass US-Sanktionen über ihre extraterritoriale Wirkung europäische und deutsche Unternehmen in ihrem Russland-Geschäft beeinträchtigen.“
Der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) sekundiert. „Extraterritorialität neuer Russland-Sanktionen unterbinden!”
Weiter im Text:
“„Diese Sanktionen träfen auch die deutsche Wirtschaft empfindlich“, kommentierte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier das Vorhaben gegenüber dem „Handelsblatt“. Hiesige Betriebe seien auf eine reibungslose und wirtschaftliche Energieversorgung angewiesen. „Wenn es deutschen Unternehmen nicht mehr erlaubt ist, an Pipeline-Projekten zu arbeiten, können wichtige Projekte für die Versorgungssicherheit zum Stillstand kommen“, so Treier. Außerdem berge die Ausweitung der Sanktionen die Gefahr, „dass auch bei anderen Großprojekten in Russland deutsche und europäische Unternehmen außen vor bleiben müssen, um nicht hohen Strafen in den USA zu unterliegen“.“
Und konsequenterweise wird in der gleichen Mitteilung darauf hingewiesen, „Auch die Bundesregierung habe sich bereits zu ersten Entwürfen kritisch geäußert.“
Und tatsächlich: Sigmar Gabriel hatte heftigst die US-Sanktionen gegen Russland kritisiert. Merkel pflichtete ihm alsbald bei.
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier schließt mit dem Satz: „Es wäre jetzt umso wichtiger, dass die US-Seite den Eindruck widerlegt, eigene wirtschaftliche Interessen zu verfolgen.“
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries kritisiert US-Sanktionen als völkerrechtswidrig.
Die Bundesregierung ist alarmiert: Die neuen US-Sanktionen gegen Russland treffen auch deutsche Firmen. Die EU tue gut daran, über Gegenmaßnahmen zu entscheiden. „Wir halten das schlicht und ergreifend für völkerrechtswidrig“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Das ist schon eine recht ungewöhnliche Interpretation von Völkerrecht. Es wäre demnach völkerrechtswidrig, wenn die deutsche Wirtschaft nicht ungestört den Wirtschaftsaufbau eines Landes weiter betreiben könne, das einen Völkerrechtsbruch schlimmsten Ausmaßes verübt hat, indem es das Territorium eines Nachbarlandes annektierte und dem deshalb Sanktionen auferlegt wurden?!
Ob deutsche wirtschaftliche Interessen in Russland vor Völkerrecht stehen, wäre eine Frage, mit der die Vertreter aus der deutschen Politik, AHK, DIHK, Verbände und viele andere konfrontiert werden sollten.
Der Fall Siemens als unvermeidbare Konsequenz
Siemens macht gerade vor, welche Konsequenzen die lasche deutsche Haltung zu Sanktionen nach sich zieht. Die Lieferung von Turbinen zur Energie-Erzeugung auf die Krim, ein deutlicher Verstoß gegen die Sanktionen, fand statt. Man muss sagen, wie erwartet, zumindest von denjenigen erwartet, die sich 2015 mit der damaligen Ausschreibung und den Vorgängen beschäftigt hatten.
Es war offensichtlich, dass die für im März 2015 vom zum russischen Staatskonzern Rostec gehörenden Unternehmen Technopromexport vier Gasturbinen bei Siemens Gas Turbines Technology bestellten Turbinen nicht am Standort Taman in Südrussland eingesetzt werden würden, wie im Vertrag vorgesehen, sondern auf der Krim. Warum war dies eindeutig? Die Ausschreibung für Turbinen auf der Krim war so aufgesetzt, dass eigentlich nur Turbinen von Siemens zum Einsatz kommen konnten.
„Der Bruch der Sanktionsauflagen von Europäischer Union und USA geschah unter den Augen der Bundesregierung. Sie wurde vom russischen Präsidenten quasi vorgeführt.
Sigmar Gabriel hat sich als Wirtschaftsminister auf Putins Zusage verlassen, dass Gasturbinen von Siemens nie auf die annektierte Krim gelangen. Für die Bundesregierung ist der Vorgang extrem unangenehm, weil sie sich den Vorwurf politischer Naivität gefallen lassen muss. Ein Sprecher bestätigte, dass es „hochrangige Zusicherungen“ Russlands gegeben habe, die Turbinen nicht auf die Krim zu verbringen.“
Siemens‘ gespielte Entrüstung und der in aller Öffentlichkeit vollzogene Kotau werden kaum über die Tatsache hinwegtäuschen können, dass Siemens sehr wohl Bescheid wusste, wie dieser Deal letztendlich ausgeführt werden würde. Wäre dem nicht so, würde dies eine unentschuldbare Ignoranz und Unprofessionalität des Managements dieses global agierenden deutschen Vorzeige-Unternehmens bedeuten. Das wiederum ist schwer denkbar.
Die Siemens-Affäre sei eine „logische Konsequenz deutscher Wirtschaftspolitik mit Russland“, schreibt auch Pawlo Klimkin, der ukrainische Außenminister, am 31. Juli 2017. Auf die Siemens-Affäre „Turbinen auf der Krim“ reagiert Klimkin öffentlich in einem WELT-Artikel mit diesen Worten:
„Während der vergangenen drei Jahre seit der Krim-Annexion hat die Ukraine auf allen internationalen Foren immer wieder ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass die infolge der russischen Aggression gegen die Ukraine verhängten Sanktionen von manchen Großunternehmen nicht strikt befolgt werden könnten.
Diese Befürchtung floss in zahlreiche Gespräche auf höchster Ebene ein – doch wie sich heute herausstellt, blieb sie ungehört. Umso schwerer wiegt der mit dem Fall Siemens verbundene Vertrauensbruch.“
Und anschließend direkt die Bundesregierung nennend:
„Dieser Vorfall stellt aber auch die gesamte Sanktionspolitik gegenüber Russland auf den Prüfstand. Und hier wird die Ukraine zusammen mit der Bundesregierung und den europäischen Institutionen alles dafür tun, dass der Vertrauensverlust mit all seinen schweren Konsequenzen in eine gemeinsame, konsequentere Haltung der Weltgemeinschaft in der Frage der Krim-Annexion umgewandelt wird.”
Es ist überdies höchst erstaunlich, dass nun deutsche Politiker nach der EU rufen, um den USA contra zu bieten. Die EU-Sanktionen gegen Russland haben gerade deutsche Politiker verwässert, um so die führende Rolle als Wirtschaftsmacht in Russland anzustreben.
Die USA-Sanktionen wenden sich jedoch auch gegen das Pipeline-Projekt Nord-Stream 2, an dem vor allem einige deutsche Unternehmen beteiligt sind. Der Aufschrei ist groß, und die EU plötzlich wieder maßgeblich, um nationale Interessen durchzusetzen.
Die deutsche Seite legt das Gemeinschaftsprinzip der EU recht frei aus.
Wozu das alles?
Es geht ja hier nicht um KMUs, die ihre Lieferungen wie gehabt nach Russland ausführen. Es geht um Direktinvestitionen, die sich einzeln überwiegend im hohen Millionenbereich abspielen und zusammengefasst Milliardenbeträge ergeben, die in der russischen Wirtschaft landen. Und dieses Vorgehen wird von der Bundesregierung gefördert und gefordert.
Wie passt das zu dem Umstand, dass der Exportanteil der deutschen Wirtschaft nach Russland bloß 1,8 Prozent der Gesamtexporte beträgt, aber knapp über 50 Prozent der Hermes-Deckungen nach Russland gehen (die andere „kleinere“ Hälfte für den Rest der Welt)?
Wenn man diese extrem russlandfreundliche Wirtschaftspolitik Deutschlands und der damit einhergehenden geballten PR-Leistung in Sachen Wirtschaftsstandort Russland mit gleichgelagerten Aktionen die Ukraine betreffend vergleicht, die zurzeit der große politische Widerpart Russlands ist, wird die Zweiklassen-Wirtschaftspolitik Deutschlands offensichtlich. In den „offiziellen Organen“ des Bundeswirtschaftsministeriums, GTAI und iXPOS, fand die Ukraine in den vergangenen Jahren kaum Erwähnung. Das Land wurde überwiegend medial ignoriert.
Warum Russland stets den Vorzug gegeben wurde, darüber kann spekuliert werden. Man darf allerdings vermuten, dass Russland selbst in welch auch immer gearteter Form mit tonangebend ist, indem sie der deutschen Wirtschaft zu verstehen gab und gibt, dass Geschäfte von deutschen Unternehmen mit der Ukraine sich nachteilig auf deren Geschäfte in Russland auswirken könnten. Das gleiche Erpressungspotenzial wird Russland auch auf politischer Ebene ausgeübt haben.
Dass der Druck Moskaus auf die Wirtschaft auch EU-weit funktioniert, belegt das Aussetzen des Handelsabkommens mit der Ukraine bis zum 1. Januar 2016. An dieser Entscheidung war bezeichnenderweise Bundeskanzlerin Merkel maßgeblich beteiligt, die ihre „Vorreiterrolle“ in der EU wiederholt pro-russisch wahrgenommen hat.
Wo sind die vergangenen Jahre lang die investigativen Journalisten abgeblieben, die dieses Thema bis dato „ausgeklammert“ haben, trotz der vielen deutlichen und unmissverständlichen Hinweise?
Investigativer Journalismus dürfte einige unappetitliche und bedenkliche Querverbindungen zwischen Kreml und Bundesregierung offenlegen. Es wäre höchste Zeit, Licht in diese undurchsichtigen und unheilvollen Liaisons zu bringen.
Sanktionen, welche Sanktionen?
Der eigentliche Grund von Wirtschaftssanktionen, nämlich eine Regierung zum Umdenken ihrer politischen Strategie zu veranlassen, wird von Kreisen der deutschen Wirtschaft und vom Bundeswirtschaftsministerium konterkariert bis boykottiert.
Sanktionen scheint in diesen Kreisen ein Fremdwort zu sein.
Es wurden bislang falsche Sanktionen verhängt, die überwiegend kontraproduktiv sind. Richtige Sanktionen, ergo solche, die die Machtzirkel in Russland treffen würden, hat Merkel gleich zu Beginn des Ukraine/Russland-Konfliktes vehement boykottiert, um ihre deutsche Wirtschaft in Russland zu schützen und vor möglichen Gewinneinbußen zu bewahren. Danach hat sie sich auf Schein-Sanktionen eingelassen, über die man in russischen Regierungs- und Machtkreisen wohl heute noch lacht.
Ein weiteres Mosaikteilchen in Merkels prorussischer Politik.
Auch heute ist es immer noch Merkel, die an vorderster Front innerhalb der EU härtere Sanktionen gegen Russland blockiert.
Echte Sanktionen, die den Kreml tatsächlich dazu bewegen könnten, ihre aggressive Politik zu überdenken, wären: Ausschluss Russlands aus dem SWIFT-Verfahren sowie eine drastische Reduzierung bis vollständige Einfrierung von Gas- und Öllieferungen aus Russland in die EU.
Andreas Umland (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Euro-Atlantische Kooperation Kiew und Herausgeber der Buchreihe Soviet and Post-Soviet Politics and Society des ibidem-Verlags Stuttgart) legte diese nichtmilitärische Alternativen im Ukraine/Russland-Konflikt bereits am 20. Februar 2015 in einem ZEIT-Artikel dar:
„Es überrascht daher, dass das wichtigste nichtmilitärische Druckmittel gegen Russland – neben einem Ausschluss vom Swift-Zahlungssystem – in den öffentlichen westlichen Debatten über die Ostukraine bis heute unbeachtet geblieben ist: Die Beschränkung der enormen westlichen Energieimporte aus Russland in die EU. Dabei ginge es vor allem um eine signifikante Kürzung der monatlichen europäischen Einfuhren russischen Rohöls oder gar um eine vollständige Einstellung.”
Umland erläutert den Sinn dieser Maßnahmen unmissverständlich:
„Wenn der Westen nicht mehr im jetzigen Umfang Handel mit Russland treiben würde, hätte der Kreml weniger Mittel für seine hybriden Aktionen, also für sein militärisches Engagement, für Propaganda-Kampagnen, politische Manipulationen in der Republik Moldau, in Georgien und der Ukraine. Ohne die Erlöse aus den umfangreichen Rohstoff- und vor allem Erdölexporten in den Westen wäre die russische Regierung damit beschäftigt, mit den verbleibenden Mitteln ihrer Grundfunktion als Staatsverwalterin und Wohlfahrtsgarantin gerecht zu werden. Angesichts der hohen Zahl von russischen Staatsangestellten, Beziehern staatlicher Renten, Studenten an staatlichen Universitäten, Empfängern von Sozialleistungen wäre Russland unfähig, seine Satellitenstaaten Transnistrien, Abchasien, Südossetien, Luhansk und Donezk sowie die annektierte Krim wie bisher zu finanzieren.“
Was ist schon wieder der Sinn von Sanktionen? Im 1. Teil dieser Artikelserie steht: „Mittels Wirtschaftssanktionen sollte ein Staat, der sich eines (völkerrechtlichen) Fehlverhaltens schuldig gemacht hat, zum Umdenken seiner Politik bewegt werden.“
Der hauptsächliche Grund der verhängten Wirtschaftssanktionen scheint vor allem bei der deutschen Regierung in Vergessenheit geraten zu sein, wie die diversen Beispiele in dieser Artikelserie aufzeigen.
Klappe zu, Affe tot
Es ist höchst bedauerlich, dass weiterhin aus deutschem Lande in großem Stil PR für den Wirtschaftsstandort Russland betrieben wird. Russland ist einer der Hauptwirtschaftspartner Deutschlands, zumindest, was die Werbung für dieses Land betrifft. Russland steht im Fokus der deutschen Wirtschaft und wird bevorzugt von der Bundesregierung behandelt.
Dies ist deshalb auch bemerkenswert, da die meisten Geschäfte in Russland ohne Korruption auf verschiedenen Level schlicht unmöglich sind, wie viele in Russland tätige internationale Anwaltskanzleien bezeugen können. Überspitzt könnte man durchaus sagen, die deutschen Wirtschaftsverbände und die Bundesregierung fördern im großen Stil Wirtschaftskriminalität. Schließlich bietet die Bundesregierung eine ganze Reihe an finanziellen Wirtschaftsförderungsmitteln, Absicherungen etc. für deutsche Unternehmen an, die in Russland tätig sind oder es werden wollen.
Das Investitionsklima in der Ukraine ist zwar seit vielen Jahren ebenfalls nicht wirklich wirtschaftsfreundlich. Allerdings ist in der Ukraine zum Beispiel die Gefahr von Verstaatlichungen großer ausländischer Unternehmen all die Jahre über bedeutend geringer als in Russland.
Die Bundesregierung müsste sich folgende Frage gefallen lassen: Wie ernst sind die Sanktionen gemeint? Und vor allem: Wird die Wirtschaft über politische Vernunft siegen können, wenn sogar die Bundesregierung ein doppeltes Spiel spielt … nämlich einerseits wirtschaftliche Sanktionen beschließen und andererseits weiterhin PR für Russland bei der deutschen Wirtschaft machen und Investitionen in Russland fördern?
Der russische Markt ist weitaus weniger bedeutend für die deutsche Wirtschaft, als man es die Öffentlichkeit hat glauben lassen. Dann aber drängt sich eine kritischere Fragestellung auf, nämlich, was denn der „eigentliche“ Grund für die russlandfreundliche Politik der deutschen Regierung ist.
Einer weiteren Frage wird sich die Bundesregierung vielleicht in absehbarer Zeit stellen müssen: Wäre ohne Merkels zögerliche und eigennützige Politik, die sie innerhalb der EU durchdrückte, Putin vielleicht in einem frühen Stadium des Konfliktes zu einer Korrektur seiner Außenpolitik zu bewegen gewesen sein? Hätte infolgedessen der Krieg in der Ostukraine vermieden werden können, wo bislang bereits über 10.000 Tote zu beklagen sind und bis zu diesem Tage weiterhin Menschen ihr Leben lassen? Ist die Verwässerung der Sanktionen gegen Russland nicht auch ein Verrat an den Menschen, die für europäische Werte ihr Leben auf dem sogenannten „Maidan der Würde“ oder auch „Euro-Maidan“ riskiert (und viele gelassen) haben?
Der Aspekt der Sanktionen ist eben nicht bloß wirtschaftlicher Natur.
Die Bundesregierung hat zweifelsohne die Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland ad absurdum geführt. Ob sie dafür irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden wird, hängt vor allem von der wirtschaftlichen und damit auch der politischen Entwicklung in Russland ab.
Russland: Das deutsche Sanktions-Gebaren – Teil 1
Russland: Das deutsche Sanktions-Gebaren – Teil 2



Forumsdiskussionen
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Das macht ihn noch lange nicht zu einer Art Untermenschen.“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Das hat sich spätestens erledigt seitdem "die Russen" ein Teil der Russen von damals hinterhältig überfallen hat. Und ein Teil der Russen von damals über "den Russen" von heute genauso denkt. Heisst...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Im vergangenen Jahr haben die Ukrainer ab 2022 eine Rekordzahl neuer Autos gekauft
„In diesem Zusammenhang würde mich ja Mal interessieren welche Rolle E-Autos in UA unter den derzeit herrschenden Bedingungen spielen ?“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Gerade wir als Deutsche sollten uns jetzt hüten wieder in alte verhängnisvolle Denkmuster gegenüber "den Russen" zu verfallen !“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ja das könnte passen. Der stand da mitten im Wald auf der Strasse mit der Kalaschnikow um den Hals. Da waren es noch paar km bis zur Grenze. Hatte da nur den EU-Pass gezeigt, hat er mich durch gewunken....“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bin erst 2025 das erste Mal bei Uhryniv über die Grenze, der Blockposten ist Schätzungsweise 7 Kilometer von der Grenze weg. Ansonsten lässt sich noch vermuten ggf. Gibt da was in der Nähe, dass gerne...“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn. Uhryniv .... Ist das nicht der wo Armeeposten...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„"RESPEKT " ist vermutlich das "Fremdwort" schlechthin für einen Russen. Meine Erwartungshaltung wurde " leider " nicht enttäuscht, faschistisches Russenpack, ist bleibt was es ist, ein Haufen voller...“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Wieso Respekt? Werden die Russenfaschisten mit Absicht gemacht haben - wie kann man auch die Feiertage wie im Westen nutzen ....“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ja, das ist interessant, eigentlich sollen ja mit unter, Männer vor der Annäherung zur Grenze abgehalten werden und natürlich dann die Flucht außer Landes. Du hast recht, im Sommer hatte ich in Astey...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„War über die Feiertage in der Ukraine in Luzk bei der Familie, die Russen sind schon blöde Arschlöcher, Luzk als Stadt zählt meiner Ansicht nach auch eher noch zu den ruhigeren Plätzen im Kriegsgebiet,...“
Obm100 in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn.“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Grenzübergang Urgyniw - Dolgobytschuw Wollte in der Nacht von Samstag 3.1.26 auf Sonntag 4.1.26 am Grenzübergang Urgyniw um ca 2 Uhr ausreisen, daraus wurde aber nichts, da wir am "Blockposten" - Kontrollpunkt...“
Anuleb in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Was wohl die Russen davon halten, dass die Ukrainer beinahe schon nach belieben jede Raffinerie erfolgreich angreifen können, Putins Residenz aber so derartig gut gesichert ist, sodass sie angeblich 91...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Was wohl die Ausgebombten aus Dnipro oder die Bauern im Kursker Gebiet denken wenn sie erfahren würden daß sich ihre Kriegsherren selbst gegenseitig nur mit Samthandschuhen anfassen ?“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Also bisher habe ich nichts davon gelesen dass es entsprechende Angriffe gab. Letztes Jahr gab es mal ein Ziel in der Nähe vom Präsidentenpalast. ... denke mal das läuft auf Gegenseitigkeit hinaus...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Mal ganz abgesehen davon daß dieses behauptete Ereignis vermutlich nur als Vorwand konstruiert wurde um sich vor ernsthaften Friedensverhandlungen drücken zu können: Putin scheint wohl ein schlechter...“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bin am 24.12.25 in Zosin/Ustyluh in die Ukraine eingereist, war das erste und einzige Auto, in ca. 45 Minuten durch gewesen. Ausreise nach Polen, ca. 10 PKW zu der Zeit.“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Typisch Russenkasper welche vom korrupten Putin und der Machtelite um ihn herum verarscht werden. Zu mehr als zivile Ziele in Städten zu zerstören reicht es nicht.“
Anuleb in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Warum sollten die sich auch trollen?? Für mich ist es immer wieder eine Offenbarung, wenn man mal wieder feststellen kann, mit welch limitierten Fähigkeiten und Qualitäten jene Russlandfans unterwegs...“
lev in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Hallo Hendrij, habe mal ne Frage zu der neuen Zugverbindung Leipzig - Krakau - Przemyel. Wir fahren ja seit vielen Jahren immer mit dem Wohnmobil und im Winter mit dem Bus nach Lwiw. Da wir unweit von...“
JohannesTim in Ukrinform • Re: 930 Soldaten - Kampfverluste der Russen von gestern
„Meine Ehefrau ist eine Ukrainerin, und ich kenne sie schon seit dem 4. Oktober 2016. Das ist der Grund, weshalb ich mich als deutscher Zivilist in der Ukraine aufhalte. Als Gerhard Schröder noch Deutschlands...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Katar: KI-Nachfrage könnte zu LNG-Knappheit führen
„Irgendwas stimmt mit dieser Meldung wohl nicht. Katar ist schon seit mehreren Jahren in der Tat aus der OPEC ausgetreten. Warum wird diese offenbar längst überholte Nachricht jetzt wieder aufgewärmt...“
Awarija in MDR • Re: Ukraine-News: Kadyrow droht nach Angriff mit Gegenschlag
„Danke. Ergänzend dazu habe ich heute gelesen daß es wohl auch noch eine Truppe "Achmat Ost" im Gebiet Saporischschija geben soll.“
Awarija in MDR • Re: Ukraine-News: Kadyrow droht nach Angriff mit Gegenschlag
„Achja, das Großmaul Kadyrow.ist auch noch da. Das Blatt scheint sich zu wenden. Von den angeblichen Heldentaten seiner Kadyrowzy in der Ukraine ist ja schon länger nichts mehr zu hören. Weiß jemand...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Den Trollen fällt das sich trollen schwer...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Selenskyj und Sandu bestätigten die Möglichkeit der Versorgung der Region Transnistrien mit Energie
„@kobmicha Besonders helle scheinst Du nicht zu sein. Falsches Forum für Dich, geh Dich bei den Russen anbiedern, Troll.“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen? Offensichtlich sind es immer die gleichen Idioten die hier Schreiben.Sieht man ja an Ihnen. Sie,wahrscheinlich; heldenhafter Ukrainer....“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Russen in Gefangenschaft foltern Priester der Orthodoxen Kirche der Ukraine - Denisov
„Du verwechselst das mit Kriegsverbrecher Putin.“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Naja, Neuankömmlinge müssen erst einmal drei irgendwie gehaltvolle Beiträge schreiben, bevor sie komplett freigeschalten werden. Dieser Fall hatte sich schon 2011 registriert und sich bei anderen Sachen...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen? Offensichtlich sind es immer die gleichen Idioten die hier Schreiben.Sieht man ja an Ihnen. Sie,wahrscheinlich; heldenhafter Ukrainer.“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Russen in Gefangenschaft foltern Priester der Orthodoxen Kirche der Ukraine - Denisov
„so....und wo ist in dem Text die Rede von Folter.Sobald irgend etwas ukrainisches das Maul aufmacht kommen nur Lügen heraus!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: 12 Priester in Kyjiw wechseln zur Orthodoxen Kirche der Ukraine
„Der Klerus wusste schon immer wo Geld zu holen ist.Und die blöden deutschen ..zahlen. und zahlen und zahlen.“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Ein Priester der ukrainisch-orthodoxen MP-Kirche hat versucht, einen Mobilisierungsverweigerer unter seiner Soutane zu schmuggeln
„Respect für den Priester.Das ist wahre Nächstenliebe. Lass doch die Oligarchen und Selensky an der Front Kämpfen. Aber da scheißen sich die Maulhelden in die Hose!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Mann versucht, Apple-Geräte in Wert von 17,5 Mio. Hrywnja über die Grenze zu schmuggeln
„Nein,nein,nein,,daß machen die braven ,guten Ukrainer nicht.Das hat ihm bestimmt ein böser Russe heimlich und das Auto gelegt!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Ministerpräsidentin Sandu: Moldawien will dem Schmuggeln an moldawisch-ukrainischer Grenze ein Ende setzen
„Selensky wir als der größte Blender und Rattenfänger in die Weltgeschichte eingehen.Und als Milliardär in der Schweiz leben.Skrupel kennt diese Egomanie nicht!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Sandu beruft Sicherheitsrat im Zusammenhang mit Ereignissen in Transnistrien ein
„Mein Nachbar hat auch eine Mistgabel hochgehalten und mich mit meiner Familie bedroht! Dann rufe ich doch auch gleich mal den Sicherheitsrat an! Ich glaube meine Nachbar war schon mal in der Sowjetunion...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Selenskyj und Sandu bestätigten die Möglichkeit der Versorgung der Region Transnistrien mit Energie
„Da war es doch schöner die Russenpipeline anzuzapfen und das gas dem Russen zu klauen.Und auch noch Durchleitungsgebühren zu kassieren. Ich mag diesen Ukrainischen Menschenschlag einfach nicht.Korruppter,hinterlistiger...“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Das ist eine tolle Einstellung: Die Ukraine ist autonom genug zu entscheiden. Das lass sie mal mit Ihren eigenen Recoursen diesen Krieg führen. Sofort ALLE Zahlungen und Waffenlieferungen an dieses Korrupte...“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Tuka: In der ATO-Zone muss man Anzahl der Überwachungsgeräte der OSZE erhöhen
„Man. man man....wann begreift Ihr Ukrainer das ihr nicht der Nabel der Well seid! Hoffentlich haben bald Eure "Brüder" ,die Russen, die Sowjetunion wieder zum Leben geweckt! Weltweit hungern 800 Millionen...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Evakuierung in Frontregionen möglich - Tuka
„Ihr macht Euch lächerlich! ..vorübergehend besetzte Regionen! Diese Gebiete sind an den Kriegsgewinner verloren. Und wenn die Korrupte Regierung weiter wartet ist alles weg! Aber die Idioten in Deutschland...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„War von mir auch eher scherzhaft gemeint. Hoffen wir daß es dem Verfasser nach diesem Haßausbruch nun besser geht. Für die nächsten 10 Jahre...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Ich denke es wachsen genügend neue nach, leider. Wir leben nunmal in einer Gesellschaft von Alten, Kranken und Einsamen, faktenschwach aber meinungsstark. Vielleicht kann Handrij für Neuankömmlinge...“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen?“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Das ist doch kein Problem für die Heldenhaften Ukrainischen Kriegsgewinner. Die Bomben fangen die doch mit den neuen erfundenen Tennisschlägern ab und schlagen die bis zu Kremel nach Moskau zurück!“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Russen schlagen in Saporischschja mit einer gelenkten Fliegerbombe zu: sieben Häuser zerstört, ein Verletzter
„Wohngebiet getroffen? So ein Zufall! Mit Waffenproduktion und Munitionslagern!“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: In Charkiw waren Explosionen zu hören, und das Militär warnte vor einer gelenkten Fliegerbombe
„Sie brauche keine Angst vor der Fliegerbombe zu haben. Nach der Ukrainischen Berichterstattung Bombardiert der Russe nur Krankenhäuser ,Schulen und Kindergärten. Das sind die gefährlichen Gegner der...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Russland greift die Region Charkiw mit einer gelenkten Fliegerbombe an: ein Toter und ein Verletzter
„Darf ich drauf Hinweisen das es sich natürlich bei dem Toten und den Verletzen natürlich um Frauen und Kinder handelt.Das ist die ukrainische Berichterstattung. Merke: Ukrainer= Edelmänner,Helden und...“
Anonymer Gast in Ukraine Crisis Media Center • Re: 30. November bis 6. Oktober 2015: Was deutschsprachige Medien zur Ukraine berichteten - UCMC
„..Stromnotstand..... Da war es doch schöner und billiger die russische Gasleitung anzuzapfen und Gas zu klauen . Und auch noch Geld für Durchleitungsrechte zu kassieren. Ukrainer und Russen sind ein...“
Anonymer Gast in Termine • Re: Kyjiwer/Kiewer Stammtisch für Deutschsprachige / Регулярная встреча немецкоязычных в Киеве / Регулярна зустріч німецькомовних у Києві
„Mensch....ist das nicht Lebensgefährlich? Die Russen, euer Brudervolk, bombardieren doch nur die ganzen Kindergärten und Krankenhäuser. Militärisch Ziele werden von den Ruhmreichen,unbesiegbaren Ukrainern...“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Wehrdienst/Wehrersatzdienst in der Ukraine?
„Eine Art Grundwehrdienst gibt es aktuell nicht. Frisch eingezogene Soldaten erhalten im günstigsten Fall drei bis vier Wochen Ausbildung zum Teil im Ausland und danach können sie sofort an die Front...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Der radikale Filimonow wird in Boryspil aus dem Flugzeug entfernt
„Na,so was aber auch! So etwas machen doch eigentlich nur die bösen Russen!“
Anonymer Gast in MDR • Re: Ukraine-News: Stromabschaltungen in allen ukrainischen Regionen
„Da war es doch schöner über Jahrzehnte die durch die Ukraine verlaufende russische Gaspipeline illegal anzuzapfen und Gas zu klauen. Und auch noch Durchleitungsgebühren von den Russen zu Kassieren....“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Ein Bürgeraktivist schlägt vor, den Verkauf ukrainischer Waffen ins Ausland zu erlauben
„Das ist doch eine tolle IDEE. Dann können die Ukrainer ja mal anfangen die Milliardenbeträge an die Unterstützer zurückzuzahlen. Oder landen die Erlöse in auf den Panama Konten des Komikers und dessen...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine kann einer anderen Bevölkerungsgruppe erlauben, ins Ausland zu reisen
„Und irgendein "Minister" hat gesagt das die in Deutschland gezahlten "Bürgergeldbeträge" direkt zur "Regierung" nach Kiew zu Überweisen sind. So stand es im "Spiegel"!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Im Kampf um Bachmut etwa 6.000 Wagner-Söldner eingesetzt – General Milley
„Bachmut? Plötzlich liest man nichts mehr von der angeblichen"Gräueltaten" der Russen in Bachmut! Ähnlich wie die Sprengung der Pipeline durch die Russen! Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst!“
Awarija in Ukrinform • Re: Von der Leyen: Jüngste Signale aus Kreml deuten darauf hin, dass Ukraine nur erster Schritt in größerem Spiel ist
„Bist Du nur gekommen um Deinen offenbar tiefsitzenden Ukraine-Haß hier mit vielen Wiederholungen und Ausrufezeichen zu verbreiten ? Einen Augenblick lang glaubte ich hier wäre jemand tatsächlich persönlich...“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Von der Leyen: Jüngste Signale aus Kreml deuten darauf hin, dass Ukraine nur erster Schritt in größerem Spiel ist
„Europa als Schlüsselgarant; das sind die Wünsche der korruptesten Nation des Erdballs! Die Wehrfähigen Ukrainer legen sich hier in Deutschland in die soziale Hängematte und Europa soll Kämpfen und...“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Russische Truppen töteten gestern fünf Zivilisten
„Menschen die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind. Wer in der Ukraine veröffentlicht das Munitionslager und Drohnenproduktionen in Wohngebieten stattfinden werden ganz schnell zu Landesverrätern...“
Awarija in Ukrinform • Re: Russische Truppen töteten gestern fünf Zivilisten
„Woher genau hast Du Dein überlegenes Wissen, Du kluger Zeitgenosse ?“
Anonymer Gast in MDR • Re: Ukraine-News: Experten halten russische Eroberung von Donezk für unwahrscheinlich
„...und wieder eine Meldung aus dem "Wünsch dir was" Lager. Und die heldenhaften Ukrainer sind schon kurz vor Moskau.....oder holen gerade ihr "Bürgergeld" in Deutschlands Schlaraffenland ab!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Russische Truppen töteten gestern fünf Zivilisten
„Immer wieder die gleiche Leier......Kinder und Frauen wurden getötet. Das die Russen strategische Ziele Angreifen bei denen sich die "glorreichen heldenhaften" Ukrainer Ihre eigenen Kinder und Frauen...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„"(der Russischen Schlinge um den Hals entkommen und sich dafür die Amerikanische umlegen lassen ... ???)" Warum "lassen", die Ukraine ist trotz aller Not autonom genug das selbst zu entscheiden ?“
MHG1023 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energieversorgung UA
„Um zum Thema zurückzukommen. Von Naftohas/Naftogaz kam jetzt eine Mitteilung, wonach sie über Polen nächstes Jahr bis zu 1 Milliarde Kubikmeter Flüssiggas importieren wollen. ORLEN’s US LNG supplies...“
Bernd D-UA in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„DANKE, es war Zeit dafür.“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Vielen Dank Handrij für die Zusammenfassung, sie erklärt doch einiges mehr. Die einheimische Ölindustrie um Drohobytch ist natürlich seit Jahrzehnten als Schulwissen bekannt (außer vielleicht bei...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Haben sie nicht ? Klingt zwar etwas abenteuerlich, aber diese türkische Flotte ist schon lange durchaus erfolgreich zur Stelle wo Not herrscht. Erdbebengebiete in Küstennähe usw.“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Muß ja nicht gleich ein stationäres Terminal sein, dafür ließen sich doch einfach spezielle Regasifizierungsschiffe mobilisieren. Das hat hier in D übergangsweise auch funktioniert.“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Ich kann zwar nicht so recht glauben daß zB ein Gastanker aus Katar derzeit den Hafen von Odessa unter den russischen Kanonen anlaufen wird. Aber es gibt viele Wege und der Erfolg gibt den Ukrainern letztendlich...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Vielen Dank Handrij für die Zusammenfassung, sie erklärt doch einiges mehr. Die einheimische Ölindustrie um Drohobytch ist natürlich seit Jahrzehnten als Schulwissen bekannt (außer vielleicht bei...“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Toll, wie schnell ihr die Zielvorgaben liefern könnt : FSB dankt Euch. Könnt ihr bitte noch die GPS Koordinaten dazu liefern: diese Woche haben nur die Dämels ihren Dienst.... die sind unfähig die...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Energie Versorgung UA
„Angesichts der erheblichen Turbulenzen die wir seit Kriegsbeginn hier in D selber durchgemacht haben frage ich mich aus welchen Quellen derzeit eigentlich Gas/Öl in der Ukraine sprudeln. Denn wie auch...“
JohannesTim in Hilfe und Rat • Re: Geld in die Ukraine überweisen?
„Eine Überweisung mit Western Union funktioniert auf die Empfänger-Kreditkarte sehr gut. Die Gebühr beträgt 0,99 €, und Du erhältst einen guten Devisenkurs für die Umrechnung in UAH“
Greg in Hilfe und Rat • Re: Geld in die Ukraine überweisen?
„Gemäss meinen Informationen ist transfergo.de die günstigste Variante“