Das ist eine maschinelle Übersetzung eines Artikels aus der Onlinezeitung Ekonomitschna Prawda. Die Übersetzung wurde weder überprüft, noch redaktionell bearbeitet und die Schreibung von Namen und geographischen Bezeichnungen entspricht nicht den sonst bei Ukraine-Nachrichten verwendeten Konventionen.
Bildschirmfoto des Originalartikels auf epravda.com.ua
In Gesprächen mit Führungskräften hört man oft einen Satz: „Ich spüre den Markt.“ Dies ist Teil der Identität eines Führers – das Gefühl, dass persönliche Erfahrung, Intuition und ein erworbenes „Gespür“ das sind, was einen von anderen unterscheidet und es ermöglicht hat, ein Unternehmen aufzubauen.
Und darin liegt ein Funken Wahrheit. Doch es gibt auch eine Falle – und diese ist weitaus schwerwiegender, als es den Anschein hat: Intuition versagt meist genau dann, wenn das Vertrauen in sie am größten ist.
Reed Hastings von Netflix hat dies einmal treffend formuliert: „Wir beginnen mit Daten. Aber die endgültige Entscheidung ist immer eine Frage des Gespürs. Wir nennen das informierte Intuition.“
Die Intuition sagt uns, wohin wir schauen sollen. Die Daten zeigen, was dort tatsächlich geschieht. Eine Führungskraft benötigt beide Instrumente – jedoch nicht zu gleichen Teilen und nicht immer. Zu wissen, wann man dem einen und wann dem anderen vertrauen soll, ist eine Frage der Reife.
Gerade jetzt, da sich Umfang und Kontext der ukrainischen Wirtschaft radikal verändert haben, ist diese Frage von entscheidender Bedeutung geworden.
Warum Intuition bei großem Umfang nicht mehr funktioniert
Daniel Kahneman und Gary Klein – zwei Forscher, die jahrelang über den Wert der Intuition gestritten haben – kamen zu einem gemeinsamen Schluss: Intuition ist unter zwei Bedingungen zuverlässig – einem vorhersehbaren Umfeld und ausreichender Praxis genau darin.
Solange Sie 50 bis 100 Mitarbeiter in einem einzigen Markt haben, „erkennt“ Ihr Gehirn tatsächlich Muster, die von Dashboards möglicherweise nicht erfasst werden. Wenn das Unternehmen jedoch auf mehr als 500 Mitarbeiter anwächst und neue Märkte erschließt, brechen beide Voraussetzungen gleichzeitig zusammen. Das Umfeld wird fremd, und es fehlt noch an Erfahrung darin. Die Sicherheit in der Entscheidung bleibt hoch, selbst wenn es dafür keine Grundlage mehr gibt.


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