FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Jurij Luzenko: Ich verteidige mich mit dem wenigen, was mir geblieben ist

6 Kommentare

Ex-Innenminister Jurij Luzenko, der vor kurzem mit der Ambulanz aus dem Lukjanow-Untersuchungsgefängnis in ein Kiewer Krankenhaus verlegt wurde, meint, dass sein dreiwöchiger Hungerstreik von der Regierung nicht unbemerkt blieb, die seiner Überzeugung nach, indem sie ihn in Haft behält, Rechnungen mit ihm begleicht. Dies berichtete er in einem Interview mit dem Korrespondenten des „Kommersant-Ukraine“. Luzenko erzählte ebenfalls, dass er sich nach der Entlassung aus dem Untersuchungsgefängnis nicht zur Kur ins Ausland begeben wird.

„Erzählen Sie von den Umständen Ihrer Überführung mit der Ambulanz aus dem Untersuchungsgefängnis ins Krankenhaus. Wie ging das vor sich? Warum wählten Sie als Protestform den Hungerstreik und haben Sie gedacht, dass dieser so lange dauern wird?

„In der letzten Gerichtssitzung (am 21. April verlängerte das Petschersker Bezirksgericht von Kiew die Untersuchungshaft für Jurij Luzenko bis zum 26. Mai) verkündete ich als Zeichen des Protests gegen die ungesetzliche Entscheidung einen Hungerstreik, worüber der Pressedienst der ‚Nationalen Selbstverteidigung‘ die Presse informierte. Vom 22. bis zum 30. April hat die Generalstaatsanwaltschaft dies bemüht nicht bemerkt. Ihre Position war die folgende: es gibt keinen Hungerstreik, denn es fehlt die Meldung der Verwaltung des Untersuchungsgefängnisses, obgleich keinerlei Gesetze eine solche Meldung vorsehen. Mit der Zeit wurde die Ignorierung der Vorgänge schwieriger für sie. Am 30. April bestätigten meine Zellengenossen protokollarisch die Tatsache meines Hungerstreiks. Ein Wiegen zeigte, dass ich 14 kg verloren hatte, derzeit habe ich 19,5 kg Gewicht verloren, doch die Hauptsache ist, dass die Untersuchung das Vorhandensein von Aceton im Blut zeigte. Danach verkündete die Verwaltung mir ihre Entscheidung über die Zwangsernährung mit ??„einer Mischung für Hungernde“, die für die Herausführung des Acetons aus dem Organismus bestimmt ist. All dies hat sich drei Tage gezogen und diese Tage verbreitete die Generalstaatsanwaltschaft die Meldung, dass ich Wurst, Piroshki und eine bemerkenswerte Kalorienmischung esse. Auf diese zynische Spötterei und Lüge antwortete ich mit der Verweigerung von Mischungen, Tropfen und anderem. Am Ende überführte man mich am 8. Mai in den medizinischen Teil, führte mehrere Beratungen durch. Der Zustand verschlechterte sich. Am 10. Mai, am 19. Tag des Hungerstreiks, wurde ich mit einer Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht. Umringt von zehn maskierten Spezialpolizisten und weiteren zwei Dutzend auf den Korridoren und dem Umkreis des Krankenhaus untersuchte mich ein Amtsarzt und schickte mich in ein Krankenzimmer. In diesem Raum, mit Gittern an den Fenstern und Türen, wo sich rund um die Uhr vier Milizionäre stehen, befinde ich mich.“??

„Wie ist Ihr Gesundheitszustand jetzt? Was haben die Ärzte festgestellt?“

„Unter der Beobachtung der gleichen Spezialpolizei durchlaufe ich die Untersuchungen. Es gibt dadurch einen Vorteil: ich muss für die Prozedur nicht in der Schlange stehen. (Lacht.) Ich halte mich nicht für Stalin oder Breshnew, um in Zeitungen ein Communique über den Zustand meiner Gesundheit zu veröffentlichen. Es gibt Probleme, doch, dank den Ärzten, ist alles unter Kontrolle. Tropfe werden bis tief in die Nacht gestellt.“

„Kehren wir zu der letzten Gerichtssitzung zurück. Waren Sie am 21. April überzeugt davon, dass Sie frei gelassen werden?“

„Nein, ich habe das Ergebnis gekannt. Tatsächlich schloss ich zu 2% nicht aus, dass am christlichen Feiertag des Gründonnerstags ein Wunder geschieht. Vergeblich. In einem Land, in dem der leibliche Bruder des Generalstaatsanwalts im Obersten Gericht die Strafprozesse leitet und sich alle Richter unter dem Damoklesschwert bewegen, welches sich in den Händen der Präsidialadministration und des Obersten Justizrates befindet, gibt es keine Wunder. Übrigens habe ich das Gerichtsurteil selbst bis heute, nach 22 Tagen, nicht erhalten.“

„Offiziell hat das Gericht Ihnen die Haft auf der Grundlage verlängert, dass die Verteidiger sich mit Ihrer Angelegenheit nicht vertraut gemacht haben. Haben diese sich jetzt mit den Materialien vertraut gemacht?“

„Meine Verteidigung hat vor langer Zeit auf das Recht sich mit den Materialien des Strafverfahrens vertraut zu machen verzichtet und hat sofort an den Generalstaatsanwalt Wiktor Pschonka ein Gesuch zur Änderung des Arrests in eine Meldeauflage gesandt, da absolut alle, sogar die erdachten, Gründe für meine Zellenhaft erschöpft sind. Das Ergebnis war Schweigen. Sie sandten sogar ein Schreiben an den Präsidenten als Garanten der Verfassung, der Bürgerrechte. Die Antwort ist die gleiche.“

„Was denken Sie: erinnern sich viele daran, warum Sie sich im Untersuchungsgefängnis befinden und wessen Sie beschuldigt werden?“

„Natürlich nicht. Doch denke ich, dass die Mehrheit begreift, dass unabhängig von den formalen Details der Grund in der politischen Abrechnung Janukowitschs mit einem Opponenten liegt.“

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

„Ihren Zustand nach dem Verlassen des Untersuchungsgefängnisses berücksichtigend, wann es auch immer geschieht: Planen Sie sich zur Kur ins Ausland zu begeben?“

„Nein, ich plane es nicht.“

„Vorher hatten Sie im Interview mit dem „Kommersant-Ukraine“ (Ausgabe vom 14. Februar) davon geredet, dass die Strafsache gegen Sie eine politische ist und Sie „unfähig zu Einigungen mit der Regierung sind“. Hat sich in Ihrer Bewertung der Situation nichts geändert? Möglicherweise sind Sie bereit die Staatsangestellten zu benennen, die hinter Ihrer „Einlochung“ stehen? Beispielsweise ist Vizepremier Boris Kolesnikow nicht böse auf Sie. Und Sie auf ihn?“

„Ich neige nicht zur Diskussion meiner Beziehung zu Beleidigten in der Presse. Eine Rehabilitierung von Führern von Killerbrigaden, Mördern, Organisatoren von Drogenhandel und Dieben über die Generalstaatsanwaltschaft – bemerkenswert ist die Unterschrift des direkten Vorgesetzten meiner Ermittler – könnte eine zu umfangreiche Korrespondenz mit dem von ihnen ungeliebten Ex-Innenminister schaffen.“

„Meinen Sie nicht, dass Ihr Hungerstreik unbemerkt von der Regierung geblieben ist, vollständig von ihr ignoriert wurde und ihr einziges Resultat eine Verschlechterung Ihrer Gesundheit ist? Scheint es Ihnen nicht so, dass die Regierung unempfänglich gegenüber derartigen Protestformen ist?“

„Mir scheint es nicht so. Ich meine, dass irgendjemand seit Langem die Unzulässigkeit der Verlängerung der totalitären Praxis einer Festnahme von unverurteilten Personen, die keine soziale Gefahr darstellen, melden sollte. Die ukrainische Gesetzgebung sieht solche Formen der Einschränkung wie einer Kaution, einer Meldeauflage, einer Bürgschaft vor. Warum wird das nicht genutzt? Warum sitzen im Lukjanower Untersuchungsgefängnis in Erwartung des Gerichts jahrelang Wirtschaftsverbrechen beschuldigte Familienväter, die drei Kinder haben? Warum werden ihre Wohnungen nicht beschlagnahmt und als Sicherheit genommen, keine Meldeauflage verhängt, so dass sie ruhig auf das Gerichtsurteil warten können? Meine Antwort darauf: denn die vom Gericht unterstützte Entscheidung des Staatsanwalts über die Haft ist das Pfand einer gegenseitigen Haftung und eines Schuldspruches.“

„Hinter all dem stehen solch banale Dinge, wie der Plan für die Ermittler und die Staatsanwaltschaft und die Kontrollziffern, die Prozente zum Vorjahr, die von der ‚Effektivität‘ der Arbeit zeugen. Diese repressive Maschine ist bequem, doch widernatürlich in der modernen Welt. Die Rede geht nicht nur von politischen Häftlingen, sondern auch von Dutzenden von gewöhnlichen, vielleicht auch von gestrauchelten Menschen. Ich rufe ernsthaft dazu auf nicht nur von der politisch motivierten Festnahme Luzenkos in einer Zelle für Lebenslängliche zu reden – in der Nachbarzelle sitzt übrigens ein Mensch, der des Mordes an zwei Milizionären beschuldigt wird -, sondern auch vom Willkürsystem der Generalstaatsanwaltschaft im Ganzen. Ich merke an, dass ich davon nicht nur einmal sprach, als ich Innenminister war, doch damals nannte man es ‚Behördenkonflikt‘. Ich rede, soweit ich kann, auch jetzt davon.“

„In einem Ihrer Briefe nach draußen schrieben Sie: ‚Ich bin bereit meine Rechte und die höheren Werte mit dem Leben zu verfechten‘. Wozu? Im schlimmsten Fall, wenn dieser Preis erforderlich wird, dann brauchen Sie diese Rechte nicht mehr.“

??„Ich bin einverstanden damit, dass diese Phrase hinreichend pathetisch ist. Doch im Allgemeinen spiegelt sie meinen Zustand wider. Urteilen Sie selbst: man nimmt mich für die Wahrnehmung meiner verfassungsmäßigen Rechte meine Schuld nicht anzuerkennen, keine Angaben zu machen, meine Meinung in der Presse zu vertreten fest. Dieses den Geist Berijas heraufbeschwörende Papier der Generalstaatsanwaltschaft (über die Verlängerung der Haft) wurde ohne Verlegenheit vom Petschersker und dem Berufungsgericht viermal verlängert. Das heißt vor mir liegt eine analoge Komödie mit der Perspektive eines Freiheitsentzuges von zehn Jahren. Ich soll dafür mein Leben und meine Gesundheit bewahren, dabei den Glauben an Rechtssprechung und Gesetzlichkeit darstellen? Leider funktionieren rechtliche Argumente in der heutigen Ukraine nicht. Daher verteidige ich mich mit dem wenigen, was mir geblieben ist. Natürlich weist das alles auf einen Stierkampf mit ungewissen Ausgang hin. Doch für mich es besser, als der pflichtbewusste Gang zur Schlachtung im örtlichen Fleischkombinat.

Das Interview führte Walerij Kalnysch

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1336

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Facebook, Google News, Telegram, Twitter, VK, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 5.0/7 (bei 1 abgegebenen Bewertung)

Kommentare

#6 von Kolobok
Keine Ahnung, ob es das gab...
Schade
Schade für wen?
Schade, weil ich hoffte es kann sich noch jemand daran erinnern wie es "damals" war.
Luzenko war seiner Zeit ein lautstarker Kämpfer gegen die Korruption. Ein paar Leute haben da auch in Untersuchungshaft gesessen. Aber unter dem Verdacht Millionen veruntreut zu haben und nicht ganz so lange wie Lutzenko jetzt. Glaube ich zumindestens.

#5 von Sonnenblume
Keine Ahnung, ob es das gab...
Schade
Schade für wen?

#4 von Kolobok
Keine Ahnung, ob es das gab...
Schade
...Was meinst du konkret? Die Erhöhung der Strafen und die damit verbundenen Erhöhungen der Vsjatki?
Die DAI kam aus ihren Büschen, stand nicht mehr nach Feierabend im Privatfahrzeug da, durfte nicht mehr ohne Grund anhalten, muss im Prinzip ein Protokoll erstellen , ich weiß gar nicht wie der Kampf mit Sonder-KFZ-Kennzeichen und Blaulichtern ausgegangen ist, die ukr. Autofahrer waren vorher nie so aufmüpfig, ich habe nicht wie jetzt, wöchentlich von irgend einem Mord an einem Geschäftsmann gelesen...

#3 von Sonnenblume
Mir kommen die Tränen...
Luzenko war/ist keinen Deut besser, als alle, die jetzt an der Macht sind. Nur merkt er jetzt am eigenen Leib wie es ist , wenn man "behandelt" wird und nicht mehr selbst "behandelt"....
Ich versteh schon was du sagen willst und gebe dir zum Teil recht. Der andere Teil von mir muss dich aber fragen, wer denn konkret unter so einer lächerlichen Anklage zu orangenen Zeiten so lange in Untersuchungshaft gesessen hat?
Keine Ahnung, ob es das gab. Dafür gab es andere Dinge ähnlichen Kalibers. Menschenschicksale waren zu keiner Zeit dort wirklich was wert.
Auch wenn ich an die DAI von früher denke, dann hat es unter Luzenko schon einen gewaltigen Ruck in die richtige Richtung gegeben.

Was meinst du konkret? Die Erhöhung der Strafen und die damit verbundenen Erhöhungen der Vsjatki?

#2 von Kolobok
Mir kommen die Tränen...
Luzenko war/ist keinen Deut besser, als alle, die jetzt an der Macht sind. Nur merkt er jetzt am eigenen Leib wie es ist , wenn man "behandelt" wird und nicht mehr selbst "behandelt"....
Ich versteh schon was du sagen willst und gebe dir zum Teil recht. Der andere Teil von mir muss dich aber fragen, wer denn konkret unter so einer lächerlichen Anklage zu orangenen Zeiten so lange in Untersuchungshaft gesessen hat?
Auch wenn ich an die DAI von früher denke, dann hat es unter Luzenko schon einen gewaltigen Ruck in die richtige Richtung gegeben.

#1 von Sonnenblume
Mir kommen die Tränen...
Natürlich ist das alles Willkür, was mit ihm gemacht wird und es ist zu verurteilen. Aber wie sah es denn zu seiner Zeit als Innenminister aus? Soviel ich weiß, hat er, wenn überhaupt, nur geredet. Geändert hat er an den Zuständen im Gefängnis nichts und die Justiz hat damals eben auf ihn gehört und nicht auf Janukowitsch.
Sie kämpften so verbissen um den Machterhalt, weil sie genau wussten, welche Macht der zukünftige Regierungsclan in der Ukraine hat und was mit ihnen passiert, wenn sie sich selbst nicht mehr schützen können.
Die Zustände in diesem Land sind einfach nur widerlich und menschenverachtend und das ist so, weil es Oben beginnt.
Luzenko war/ist keinen Deut besser, als alle, die jetzt an der Macht sind. Nur merkt er jetzt am eigenen Leib wie es ist , wenn man "behandelt" wird und nicht mehr selbst "behandelt".
Der Fisch fängt beim Kopf an, zu stinken...

Kommentar im Forum schreiben

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wie wird das Jahr 2022 für die Ukraine?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)-2 °C  Ushhorod2 °C  
Lwiw (Lemberg)-1 °C  Iwano-Frankiwsk0 °C  
Rachiw-1 °C  Jassinja-9 °C  
Ternopil-0 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)1 °C  
Luzk-0 °C  Riwne-0 °C  
Chmelnyzkyj-3 °C  Winnyzja-4 °C  
Schytomyr-4 °C  Tschernihiw (Tschernigow)-3 °C  
Tscherkassy-4 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)-4 °C  
Poltawa-6 °C  Sumy-6 °C  
Odessa-1 °C  Mykolajiw (Nikolajew)-2 °C  
Cherson-4 °C  Charkiw (Charkow)-5 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)-3 °C  Saporischschja (Saporoschje)-4 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)-5 °C  Donezk-3 °C  
Luhansk (Lugansk)-2 °C  Simferopol-3 °C  
Sewastopol-1 °C  Jalta-1 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„. . . hat sich in Kiew vorgestellt und einige Male in verderbliche Fettnäpfchen getreten. Mein Lieblings-Journal, der CICERO, Magazin für politische Kultur, kommentierte Baerbocks peinlichen Besuch als...“

„Da die EU im Grunde ja nicht über wesentliche Gasvorkommen verfügt und daher ja selbst russisches Gas importiert und sich davon abhängig macht, wird die Ukraine durch EU Gas (eigen oder Russisch) ja...“

„Hi, @ Gerhard und Yelmil, wie hiessen den eure Damen aus Donetsk? Welche Tätigkeit haben die in Donetsk? Würde mich interessieren, ob es vielleicht die gleiche Frau ist, die mit mir das gleiche machen...“

„Also Deinen Gedankengängen ist nicht wirklich zu folgen lieber Martin, deshalb ist ein Austausch darüber schwierig oder eben nicht möglich. Aus dem Artikel lässt sich vielleicht erkennen, das Herr...“

„Welche Absichten hat der CIA in der Ukraine ? Gibt es bald neue Märchengeschichten wie einst aus dem Irak ? Selenskyj sollte nicht vergessen, was kurz darauf dem irakischen Präsidenten passiert ist....“

„Wenn Putin, wie formuliert, ein Verbrecher sein soll, hat er das gleiche Niveau wie alle Präsidenten in den Nachfolgeländern der Sowjetunion. Auch die Ukraine glänzt dann mit Verbrechern. Diese Art...“

„Putin ist der beste Präsident und Diktator für die Russen. Er kennt die korrupten Oligarchen aus Erfahrung und erwartet eine gewisse Unterstützung. Vor allem ist er selber der größte Oligarch, dürfte...“

„Putin will Garantien in bekannter Form, juristisch klar formuliert etc., hält diese Garantien aber selbst für wesentlich "sinnfrei", anderseits ein erheblicher von ihm definiter Truppen- und Waffenstatus...“

„Putin will Garantien, weil der Westen, die USA und die NATO, das russische Reich nach Gorbatschow, wie 1 Ochse am Nasenring, durch die Taiga geführt hat. Der Alkoholiker Jelzin, war ein williger, russischer...“

„Sehr geehrte Herren, funktionierende Atomkraftwerke können die Russen, die Ukrainer und einige andere Länder bauen. Bei den Brennstäben kenne ich nur die Hersteller in Frankreich, USA und Russland....“

„In der deutschen Vermittlerrolle setzt sich D auf ukrainischer und russischer Seite für der Aufbau erneuerbarer Strukturen der Energiegewinnung, hier der Wasserstoffproduktion, ein. Es werden in Kiew...“

„Ukrainer- und Russen verhandelt und findet einen für beide Seiten akzeptablen Weg. Ihr habt keine andere Wahl. Gott sei Dank, spricht man auf beiden Seiten russisch, teilweise auch ukrainisch. Sprachliche...“

„Hallo Kurtus, wenn die EU und die NATO Flagge zeigen wollen, müssen sie erst entscheiden wo die EU im Osten aufhört. Nach den Erkenntnissen in den heutigen EU-Ländern, müssen Kroatien, Slowenien, Albanien,...“

„Sorry ich vergaß es zu schreiben, heute war nach langer Zeit ein Stammtisch in Kiew. Podil Urban Grill. Konnte der Einladung leider nicht folgen. Falls demnächst wieder eine Einladung kommt, werde ich...“

„Lieber zwick und jetzt noch ein Nachsatz, bauen eines Atomkraftwerkes ist das eine und die Herstellung von Brennstäben ist das andere. Das sollten wir nicht vermischen.“

„Überheblich? Ich habe es gerade eben etwas versucht, aber jedenfalls bauen wir in Deutschland schneller und besser was die Autobahnen angeht und Atomkraftwerke haben wir doch auch schon zur genüge gebaut,...“

„Lieber zwick, die notwendige Kompetenz für den Bau von Atomkraftwerken ist weiterhin vorhanden! Die deutschen Technologieführer haben ja nicht aufgehört sich an anderen Projekten zu beteiligen, ja,...“

„Der typische Bernd, keine Ahnung haben, aber zu jedem Thema fabulieren. Zur Unwissenheit kommt auch noch die westliche Überheblichkeit dazu. Die Brennstäbe werden komplett importiert, Westinghouse produziert...“

„Na ja, im Artikel steht, dass die Ukraine ihre Uranförderung verdoppeln will, also Strom aus eigenen Atomkraftwerken mit eigenem Uran. Ich weiß ja nicht was Ihr da herauslest, aber für mich wird die...“

„Eure teilweise gehässigen Kommentaren, sind einfach primitiv und ohne Niveau. Ca. 70% der Bürger in der Ukraine, und in Russland, wollen nur friedlich und etwas besser leben. Sie kennen die politischen...“

„Die Abhängigkeit von Kerntechnik, zumal russischer, sollte nicht ausgebaut sondern reduziert werden. Als Einstieg dienen Millionen € an Hilfe die der Wirtschaftsmin. Habeck für den Ausbau der Erneuerbaren...“