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Timoschenko könnte durch Schädlingsbekämpfungsmittel von den Zellenwänden vergiftet worden sein

Der Parlamentsabgeordnete des Blockes Julia Timoschenko, Andrej Pawlowskij, teilte mit, dass in der Zelle von Ex-Premierin Julia Timoschenko im Untersuchungsgefängnis auf den Wänden Gift gegen Ungeziefer aufgetragen wurde, was der Grund für die Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes sein könnte.

Dies sagte er, als er die Äußerung seines Parteigenossen Alexander Briginez kommentierte, der behauptet hatte, dass man sie vergiften möchte.

“Zu uns sind Ärzte aus dem toxikologischen Institut gekommen, die Mitleid mit ihr haben. Sie sagten, dass wenn die Blutgefäße unter der Haut platzen, wie bei ihr, dies von Toxinen hervorgerufen sein könnte, die gegen Nagetiere eingesetzt werden”, erläuterte der Abgeordnete.

“Wie es bei ihnen wirkt, so wirkt es auch auf Menschen. Daher zog Briginez diese Schlüsse. Wir schließen nicht aus, dass dies eine Vergiftung sein könnte. Jedoch sind es lediglich Mutmaßungen. Es bedarf einer unmittelbaren Untersuchung”, betonte er.

Pawlowskijs Worten nach hatte Timoschenko “den Anwälten gesagt, dass die Wände im Lukjanowsker Untersuchungsgefängnis mit einer speziellen Lösung gegen Kakerlaken und anderes Ungeziefer getüncht wurden”.

“Vielleicht hat sie eine Allergie gegen diese Lösung und daher kommt diese spezifische Reaktion. Vielleicht haben sie Ratten vergiftet und sie hat die Dämpfe eingeatmet, vielleicht ist es auch eine gewöhnliche Vergiftung”, vermutete der Parlamentsabgeordnete.

Er erinnerte dabei daran, dass die Ex-Premierin keine Nahrung aus dem Untersuchungsgefängnis zu sich nimmt.

Der Erste Stellvertreter der Partei “Batkiwschtschyna/Vaterland”, Alexander Turtschinwo, hatte Versuche der physischen Vernichtung der Oppositionsführerin durch die Machthaber nicht ausgeschlossen.

Quelle: Lewyj Bereg

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 259

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