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Wiktor Janukowitsch weilt in Japan

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Gestern traf Präsident Wiktor Janukowitsch in Japan zu einem viertägigen Besuch ein. Den Ergebnissen der am Dienstag geführten Verhandlungen nach wurde die Eröffnung einer Kreditlinie über 100 Mio. $ für die UkrEximBank bekannt. Im Bereich der zwischenstaatlichen Beziehungen ergab sich nichts derartiges; beide Seiten verkündeten lediglich die Bereitschaft die Kontakte auszubauen, dabei antwortete Tokio zum wiederholten Male mit einer höflichen Absage auf das Angebot einen Besuch des japanischen Premierministers in der Ukraine zu organisieren.

Die Information über den für Januar geplanten Besuch Wiktor Janukowitschs in Japan veröffentlichte die Präsidialadministration, anders als gewöhnlich, bereits früh – noch im November 2010. Für Kiew war es wichtig die Balance in der asiatischen Richtung zu halten und zu zeigen, dass die ukrainisch-japanische Partnerschaft nicht auf der Welle der Belebung der Beziehungen zwischen der Ukraine und China eingefroren wird. „In Japan riefen einige Handlungen Kiews Verwunderung hervor. Beispielsweise, dass man in der Ukraine damit begann, den Tag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges zu begehen (der 2. September, das Datum der bedingungslosen Kapitulation Japans, wurde 2010 auf Anordnung des Kabinetts begangen)“, erzählte dem “Kommersant-Ukraine” die Direktorin des Instituts für Weltpolitik, Aljona Getmantschuk.

Die ukrainisch-japanischen Beziehungen wurde ebenfalls durch die Erklärungen der Ukraine zu zweckfremden Verausgabung der 2009 aus dem Verkauf von Treibhausgasquoten an japanische Unternehmen erhaltenen 200 Mio. Euro und dem in Verbindung damit eingeleiteten Strafverfahren gegen die ehemalige Premierministerin Julia Timoschenko erschwert. Im Mai letzten Jahres weilte eine japanische Delegation in Kiew und erhielt die Versicherung, dass die Mittel erneut auf das Spezialkonto überwiesen wurden und für ökologische Programme verwendet werden, wie es im Vertrag vorgesehen war. Einer der japanischen Diplomaten versicherte dem “Kommersant-Ukraine”, dass Tokio „den Erklärungen der Regierung zur zweckfremden Verwendung der Mittel keine Aufmerksamkeit schenken wird, auch wenn für derartige Handlungen im Vertrag Strafen vorgesehen sind“.

Das Besuchsprogramm Wiktor Janukowitschs in Tokio erwies sich als äußerst gefüllt; gestern traf er sich mit dem Premierminister und dem Sprecher der Unterkammer des Parlaments von Japan, führte ein Treffen mit Businesskreisen aus der Föderation „Keidanren“ und heute morgen wird der Präsident der Ukraine durch eine Audienz bei Kaiser Akihito geehrt. Nichtsdestotrotz kann man die Ergebnisse der Reise nur schwerlich als hoch bezeichnen. Als einziges unterzeichnetes zwischenstaatliches Abkommen erwies sich die gemeinsame Erklärung Janukowitschs und des Premierministers Naoto Kana. In diesem wird unter anderem die Tatsache des Vertragsabschlusses über die Gewährung einer Kreditlinie durch die japanische Bank für internationale Zusammenarbeit für die UkrEximBank in Höhe von 8 Mrd. Yen (ca. 100 Mio. $) gewürdigt. Die UkrEximBank nutzt diese Gelder für die Kreditierung ukrainischer Unternehmen, die Yen für die Erfüllung ihrer Verträge mit japanischen Herstellern benötigen.

Im Verlaufe des Besuchs wurde ebenfalls die Einführung einer experimentellen Direktverbindung Kiew-Tokio verkündet. 2011 werden auf dieser Route 11 Charterreisen durchgeführt, teilte der Präsident mit. „Die Bedienung der Route übernimmt ‘AeroSvit’. Die Unternehmensleitung war im letzten Jahr in Japan und sie haben sich mit japanischen Tourismusunternehmen auf die Organisierung der Route in die Ukraine geeinigt. Die Touristengruppen werden ein mal in der Woche von Juli bis September anreisen“, erzählt dem “Kommersant-Ukraine” ein Diplomat der mit dem Verlauf der Verhandlungen vertraut ist. Im Fall des Erfolgs der direkten Flugverbindung ist geplant diese regulär zu betreiben.

Ungeachtet dessen, dass die Führer der beiden Länder die Bereitschaft verkündeten „den politischen Dialog zu entwickeln“, wurden keine konkreten Schritte in dieser Richtung den Ergebnissen der Verhandlungen nach verkündet. Insbesondere beantwortete man in Tokio zum wiederholten mal mit einer höflichen Absage auf die Bitte Kiews zur Organisation eines Besuchs des japanischen Premiers in der Ukraine zur internationalen Konferenz anlässlich des 25. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe. „In unseren bilateralen Beziehungen gibt es bereits seit langem eine Disbalance. In der Zeit der Unabhängigkeit gab es nicht einen Besuch des japanischen Premiers in der Ukraine, wo die ukrainischen Premierminister bei jeder Gelegenheit nach Tokio reisen“, hebt Getmantschuk hervor.

Der übrige Teil des Besuchs von Wiktor Janukowitsch – der Besuch der Städte Kyoto und Osaka – wird hauptsächlich mit kulturellen Veranstaltungen und der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten gefüllt sein. Die Unterzeichnung irgendwelcher Dokumente ist nicht geplant. Doch Experten heben hervor, dass sogar dieser Besuch, der keine besonderen Ergebnisse brachte, wichtig für die Normalisierung der gegenseitigen Beziehungen ist, die durch den Skandal mit den „Umweltgeldern“ ruiniert wurden. „Wenn wir Japan zeigen können, dass wir wirklich das tun, was wir versprechen, dann wird es eine Entwicklung geben und die Ergebnisse werden nicht auf sich warten lassen“, meint die unabhängige Expertin im Bereich der ukrainisch-japanischen Beziehungen Jelena Mykal.

Sergej Sidorenko

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 748

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„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“