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Russisches Außenministerium sorgt sich um die russische Sprache in der Ukraine

Das russische Außenministerium informiert über die Verfolgung der russischen Sprache in der Ukraine.

Dies ist einem Kommentar der Abteilung für Informationen und Printerzeugnisse des Außenministeriums Russlands zu entnehmen.

“Die russische Sprache ist in der Ukraine allen möglichen Verfolgungen ausgesetzt … erscheint als Objekt eines harten und konzentrierten Drucks von Seiten der Administration.”, heißt es in der Mitteilung.

Beim Außenministerium Russlands betonte man, dass in den letzten 16 Jahren in der Ukraine mehr als 70 Gesetze und Vorschriften erlassen wurden, welche auf die Beschränkung des Gebrauchs der russischen Sprache im gesellschaftlichen und politischen Leben abzielen.

Insbesondere, betont das russische Außenministerium die Verdrängung der russischen Sprache aus dem Radio und dem Fernsehen, die Verringerung der Menge an Schulen mit Unterrichtung in der russischen Sprache, die Verringerung des Imports russischer Bücher und die Ukrainisierung des Kinoverleihs.

Den Informationen des russischen Außenamtes nach, blieben von früher 20.600 existierenden mittleren Schulen mit Unterrichtung auf russisch lediglich 1.345 Schulen und in Kiew von 3.550 Schulen “lediglich sechs, wo man noch russische Gespräche vernehmen kann” übrig.

Das Außenministerium Russlands teilt die Besorgnis der ukrainischen “Russisten” und geht davon aus, dass deren Unruhe “aufgrund der allgemeinen Entlassung russischsprachiger Lehrer höherer und spezieller Lehranstalten, das Verbot der Nutzung von russischen Handbüchern”, und gleichfalls in Verbindung damit, dass “Lehrer der russischen Sprache und Literatur ein niedrigeres Gehalt im Vergleich mit ihren Kollegen – Lehrern der ukrainischen und ausländischer Sprachen – erhalten”, berechtigt ist.

“Im Endeffekt haben die Regierenden das ‘erhalten, was sie wollten’: scharf fällt die Lese- und Schreibfähigkeit der Bevölkerung, Leute, die weder die ukrainische, noch die russische Sprache beherrschen und die auf den so genannten Surshyk zurückgreifen. Alle diese plumpen Maßnahmen der Entrussifizierung des kulturellen Raumes brachten die Ukraine bereits auf den 67. Platz in der Welt bei der Bildung der Bürger.”

Außerdem, geht das Außenministerium Russlands davon aus, dass der Widerspruch der Staatsanwaltschaft gegen die Entscheidungen der Gebietsräte darüber, der russischen Sprache den Status einer Regionalsprache zu geben, nicht der Europäischen Charta der regionalen Sprachen und Sprachen nationaler Minderheiten, welche von der Ukraine ratifiziert wurde, entspricht.

“Die Regierungsstrukturen haben die Charta lediglich zur ‘scheinbaren Anwendung’ angenommen.”, unterstreicht die Mitteilung.

Das Außenministerium Russlands ruft die Machthaber der Ukraine dazu auf, das Problem der russischen Sprache auf der Basis der geltenden gesetzlichen und entsprechenden internationalen Bestimmmungen zu lösen und dabei die Interessen der russischsprachigen Bevölkerung der Ukraine zu berücksichtigen.

Wie die Nachrichtenagentur bereits mitteilte, sieht Russland die Absicht der Ukraine die russischen Programme aus den Kabelsystemen auszuschließen als unfreundlichen Akt.

Im Mai drückte der Europarat seine Absicht aus, die Befolgung der Europäischen Charta der Sprachen nationaler Minderheiten durch die Ukraine zu bewerten.

Im April bestritt die Premierministerin, Julia Timoschenko, eine Verfolgung der russischen Sprache in der Ukraine.

Quelle: Ukrainski Nowyny, UNIAN.NET

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 479

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