Der Bürgermeister von Kiew, Leonid Tschernowezkij, versprach, dass, solange er lebe, das Lenindenkmal in Kiew stehen bleiben und Kiew schmücken wird.
Dies verkündete er Live im Programm “Swoboda” bei Inter.
“So möchte es der Herrgott”, sagte Tschernowezkij.
“Doch ich kann auf dem Territorium Kiews nicht die Mörder ertragen, die vollständig im Blut stehen. Zu diesen Leuten gehört Kosior, der Todesurteile unterzeichnete und der Schuft Stalin, der, Gott sei dank, nicht auf dieser Welt und auch nicht in jener ist”, erklärte er.
“Dank Gott, kann ich davon reden, dass ich in einem Land leben, für das ich auf dem Majdan kämpfte. Obgleich der Majdan bereits nicht mehr dieser ist. Dort steht ein Monster, welches der Bürgermeister aufstellte – ich werde seinen Namen nicht nennen. Dort steht etwas in der Art von Erzengel Michail, aber tatsächlich sieht es dem Teufel ähnlich. Ich werde es in jedem Fall von dort entfernen”, sagte Tschernowezkij.
“Ich bin kategorisch dagegen, dass Denkmäler wie Handschuhe gewechselt werden. Im Gegenteil würde ich sie alle absolut stehenlassen und sie mir unter die Augen kommen lassen. Wir werden niemals zum Kommunismus zurückkehren. Zur Wurst für 2,20 und zum Wodka für 3,07 möchte ich sehr gern zurück. Ich habe damals sowohl Wodka getrunken als auch diese Wurst gegessen. Das waren die besten Jahre meines Lebens. Doch einen Weg zurück gibt es nicht. Wir werden so oder so in einem Land leben, welches besser wird, als im Kommunismus, aber nicht unter dieser Regierung”, zog der Bürgermeister von Kiew Bilanz.
Wie mitgeteilt wurde, werden in nächster Zeit in Kiew zehn Denkmäler demontiert, darunter acht Lenindenkmäler.
Die Kiewer Stadtverwaltung traf die Entscheidung die Skulptur des Schutzherrn von Kiew, des Erzengels Michail, auf dem Platz der Unabhängigkeit auszutauschen und eventuell die Skulptur an einen anderen Platz zu verlegen.
Quelle: Korrespondent.net


Forumsdiskussionen
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„Sie kann als Untermieterin bei Dir einziehen dadurch bildet Ihr keine Bedarfsgemeinschaft. Nur Ihr BG wird gekürzt, wie viel weiß ich nicht. Erkundige Dich mal in diese Richtung.“