Als wir vor kurzem „Kryworishstal“ für unvorstellbar viel Geld – nach den Maßstäben unseres Landes – weiterverkauft haben, schien es so, als ob das Land einen Glücksgriff gemacht hat und in zwei oder drei Jahren zu einem erfolgreichen Staat mit einer hoch entwickelten stabilen Wirtschaft und mit einem hoch effektiven Sozialsystem wird. Allerdings gab es kein ukrainisches Wirtschaftswunder.
24,2 Milliarden Hrywnja oder etwa 4,8 Milliarden US-Dollar (inklusive der vom Fonds für Staatseigentums getätigten Geldüberweisung an den ehemaligen Eigentümer von „Kryworischstal“), die von der Mittal Steel Germany GmbH erhalten wurden, könnten von vielen Ländern der Welt dafür verwendet werden, ein von Menschen geschaffenes Paradies auf seinem Territorium zu errichten. Leider ist es zu einem „all-inclusive“ – System für Staatsbeamte, hochrangige Richter und einige andere Kategorien ukrainischer Bürger geworden, allein deren offizielle Gehälter sich innerhalb dieser kurzen Zeit mehr als verzehnfachten.
Etwas haben auch einfache Bürger erhalten, deren Einkünfte unabhängig von deren Arbeitsproduktivität bezuschusst wurden. Im Land ist es zur Mode geworden, ineffizient zu leiten, sowie irgendwie zu arbeiten und gleichzeitig sehr viel Geld erhalten.
Mehr als 4 Milliarden US-Dollar, die von Politikern aus irgendeinem Grund als größte Investition bezeichnet wurden, wurden tatsächlich zur Bezahlung der Arbeit vieler Generationen sowjetischen Menschen – wobei die jetzige politische Elite in keiner Beziehung zu dieser Arbeit steht – und erwiesen damit dem Staat und seiner Bevölkerung einen Bärendienst.
Spekulanten gegen die Ukraine
Das Land begann zu lernen, mit dem zu leben, was es nicht verdient hat. Immobilienblase und die Blase auf dem Grundstücksmarkt haben nicht nur zu Entstehung der superteueren Landhäuser/Cottages und Wohnungen im Kiewer Gebiet und in den Vororten großer regionaler Zentren des Landes geführt, sondern auch zum Zufluss an ausländischem Spekulationskapitals geführt, das zur nächsten finanziellen Infusion für das Land wurde.
Warum soll man Hunderte Millionen von Dollar, Euro und Pfund für 3-4% p.a zu Hause investieren, wenn es ein Land – die Ukraine – gibt, das 10% oder sogar eine 15-prozentige Rendite verspricht.
Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, die davon überzeugt wurden mit einem Fuß bereits in der Europäischen Union zu sein, haben mit Freude Dienste der Wucherer in Anspruch genommen, haben Kredite für den Erwerb von armseligen (nach europäischen Maßstäben) Wohnungen, überbewerteten Autos, die nach der Überquerung der ukrainischen Grenze fast goldwert im Vergleich zu den Herstellerpreisen geworden sind, und günstigen Haushaltsgeräten, die unser Land einfach nicht mehr herstellen kann, aufgenommen.
Auskunft: Experten schätzen, dass die Summe der an die ukrainischen Bürger gewährten Kredite bei 260 Milliarden Hrywnja liegt. 70% der Verbindlichkeiten sind dabei in Fremdwährungen aufgenommen wordent. Das problematische Portfolio der Banken überschreitet 40-50Milliarden Hrywnja und neigt dazu, sich ständig zu erhöhen. „Zum Abkauf“, „in die Arbeit“ am Inkassomarkt wurde bereits etwa 20 Milliarden „schlechter“ Kredite abgegeben.
Etwa 10 bis 20% der Schuldner sind nach Einschätzung von Vertretern des Inkassobusiness Schwindler, die von vornherein gewusst haben, dass sie nicht in der Lage sind, den Kredit abzuzahlen. Die nächsten 20-40% sind Menschen, die in der Tat in den Not geraten sind und die restlichen 30-40% sind Menschen, die einfach nicht zahlen wollen oder darauf warten, dass die Banken pleite gehen und das Problem der Kreditrückzahlung sich von selbst löst.
Das Traurigste ist, dass unter Deckung der populistischen Politiker viele Nichtzahler nie für ihre Wohnungen zahlen werden und nie eine Zwangsräumung bei ihnen stattfinden wird. Sie werden nie für das Auto zahlen, mit dem sie bereits mehrere Tausend Kilometer gefahren sind, dieses Auto wird ihnen sogar nach einer langen Nutzung nicht weggenommen. Dank den Politikern sind ihre Rechnungen bereits komplett sowohl von den wohnungslosen Kunden – von denen, die viele Jahre die Wohnungen mieten – als auch von den autolosen Kunden der Finanzdienstleister – von den Kunden, die kein eigenes Auto besitzen – beglichen. Mithilfe der Anlagen solcher Kunden wurden diese zweifelhafte Kredite gewährt, die jetzt entweder überhaupt nicht mehr oder in der deutlich abgewerteten Landeswährung zurückgezahlt werden.
Drei „Blasen“
„Den ganzen Sommer lang wurde viel gesungen und es kaum bemerkt, dass der Sommer bereits vorbei war“ (Sprichwort) und die „kleinen“ Ukrainer musste für die grobe Misswirtschaft der Staatsbeamter und Politiker die Zeche zahlen.
Die Weltwirtschaftskrise wurde nur zu einem Zünder für die Explosion von Problemen, die sich im Land angesammelt haben und die Ukraine wurde dementsprechend zu einem der am stärksten betroffenen Länder, wo die Wirtschaft fällt und die nationale Währung stark abwertet.
Als die drei „Blasen“ – die Kreditblase, die Immobilienblase und die Blase auf dem Grundstücksmarkt – platzten, hat in der Ukraine die Zeit begonnen, die in der Theorie der Wirtschaftszyklen nach Kondratjew als „Winter“ bezeichnet wird.
Im November – Dezember 2008 sollte in der Ukraine die Zahlungsunfähigkeit ausgerufen werden, wobei die Ankündigung stündlich erwartet wurde. Die Hrywnja hat leicht die „10er“ Marke genommen und war bereit neue Höhen zu erobern. Das Land, das einst an die Milliarden in ausländischer Währung gewohnt war, benötigte dringend eine neue Finanzspritze. Doch die Zahlungsunfähigkeit der Ukraine stand nicht in den Plänen der internationalen Finanzinstitutionen. Aus diesem Grund wurde der Ukraine schnellstens ein Kredit in Höhe von 16,4 Milliarden US-Dollar mit fast sofortiger erster Auszahlung gewährt.
Der Appetit kommt beim Essen
Mehr als vier Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf des Kombinats wurden innerhalb von zwei Jahren aufgebraucht. Für zwei – drei Jahre hat das während der Kreditblase in die Ukraine zugeflossene ausländische spekulative Kapital gereicht.
Mehr als 10 Milliarden US-Dollar des IWF wurden bereits für die Stützung der weiterhin schwachen nationalen Währung und des ganz „dünnen“ Staatsbudgets nur innerhalb eines Jahres aufgebraucht.
Das Jahr 2010 kann die Ukraine entweder mit Hilfe einer neuen Finanzspritze oder mit Hilfe der Druckmaschine und einer entsprechenden Minderung der Lebensqualität der ukrainischen Bevölkerung überleben.
Von dem Kredit, der durch den IWF gewährt wurde, bleiben im nächsten Jahr nur noch zwei – drei Milliarden, die eventuell für die ersten Monate 2010 ausreichen. Am wahrscheinlichste ist es, dass die Ukraine sich um ein neues Kreditprogramm beim IWF bemühen muss. Oder im schlimmsten Fall, das Geld bei anderen Staaten erbitten bzw. sich mit dem emittierten Geld der Zentralbank der Ukraine zufrieden geben.
Die Kredite der internationalen Finanzinstitutionen haben außer einer kurzen Erholung nichts Positives für das Land gebracht. Dafür gibt es eine Menge Negatives. In Zeiten der Finanzspritzen ist der größte Teil der Unternehmensschulden zu den Schulden geworden sind, für die der Staat Bürgschaften übernommen hat. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, ob der IWF genau aus diesem Grund ohne jeden Zweifel erneute Transfers an die Ukraine überweist, obwohl die Bedingungen für deren Gewährung vom Empfängerland größtenteils ignoriert werden?
Im November 1998 wurden etwa 41,5 Milliarden US-Dollar von internationalen Finanzorganisationen an Brasilien ausgezahlt. Im Dezember 2000 haben die gleichen Kreditgeber Argentinien eine Finanzspritze in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar gewährt. Als Ergebnis wurde die „unabhängige“ Wirtschaft in diesen Ländern für viele Jahre von „großzügigen“ ausländischen Kreditgebern „abhängig“. Für die frisch gedruckten Milliarden US-Dollar musste man mit ganz realen Grundstücken und Energieressourcen bezahlen.
In nur einem Jahr haben wir uns dicht den Problemen genähert, die Brasilien und Argentinien erlebt haben; nur in einem Jahr haben die Staatsschulden der Ukraine eine kritische Marke erreicht.
20 Hrywnja für einen US-Dollar
Die Schnelligkeit, mit der die inländischen Staatsanleihen (Bonds) akkumuliert werden, ähnelt verdächtig der Schnelligkeit der Emission der berühmt berüchtigten russischen staatlichen kurzfristigen Verbindlichkeiten am Vorabend der aufsehen erregenden Zahlungsunfähigkeit der Russischen Föderation im Jahre 1998. Denn die staatlichen kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden ebenso bis zu einem gewissem Zeitpunkt durch die Zentralbank der Russischen Föderation neutralisiert, bis sie außer Kontrolle gerieten und einen lawinenartigen Charakter erworben haben. Zur Erinnerung: der Wechselkurs des russischen Rubel hatte eine sprunghafte Entwicklung, bis er schließlich fast in vierfacher Höhe abgewertet hat. Die Wechselkursdynamik des russischen Rubels erinnert jetzt, wenn auch in etwas kleinerem Ausmaß, an das heutige Verhalten der ukrainischen Hrywnja.
So ist bislang die Annahme, dass der Wechselkurs etwa 20 Hrywnja für einen US-Dollar entsprechen wird, noch eine aus phantastischen Szenarien. Allerdings, wenn man beobachtet, wie sich das Negative in der Wirtschaft und in der nationalen Finanzen akkumuliert und wie die Politiker fast um die Wette mit eigenem Tun versuchen, die katastrophalen Folgen näher zu bringen, lässt sich nichts mehr ausschließen.
Insgesamt scheint es, dass heutzutage im Vergleich zu 2006 bis 2008, als die Kreditpyramide von einfachen Bürgern mit Hilfe von Banken aufgebaut wurde, etwas ähnliches mit einer staatlichen Kreditpyramide aufgebaut wird: Ein klares „Nein“ zu Reformen, Innovationen und Verringerung der Staatsausgaben sowie ein klares „Ja“ zur Erhöhung der Staatsverschuldung, zur Erhöhung der Sozialstandards – auch für die gut verdienenden und gut versorgten Bürger -, sowie zum spottbilligem Ausverkauf des letzten Eigentums.
Unter dieser Devise will das Land versuchen, die Krise zu überleben.
Das Fest ist nicht in unserer Straße
Der Versuch ein „Fest der Privatisierung“ zu organisieren und die letzten inländischen Riesen wie das Odessaer Hafenwerk und die leidgeprüfte „Ukrtelekom“ in dem Moment zu verkaufen, wo die Aktienkurse dieser Unternehmen in der gleichen Höhe wie am Anfang des Jahrzehnts sind, kann als Verzweiflungstat bezeichnet werden.
Was ist das, wenn nicht der Versuch, noch vielleicht auch eine kleine Finanzspritze zu bekommen? Denn das erhaltene Geld reicht unter den aktuellen Bedingungen allem Anschein nach nicht aus, um zwei oder drei Monate der russischen Energielieferungen im Winter zu bezahlen. Beiläufig gesagt, müssen die Beamten alles daran setzen, deren Wunsch vorausgesetzt, dass das Odessaer Hafenwerk nicht zu einem Spottpreis verkauft wird.
Die vorgezahlten Steuern und die noch nicht zurückerstattete Mehrwertsteuer/Vorsteuer (die irgendwann ohne Zweifel in die ökonomischen Lehrbücher als Beispiel für eine der undurchsichtigsten und korruptionsförderlichsten Steuern eingehen wird) entwickeln sich zu einer gigantischen Zeitbombe für das Defizit des Pensionsfonds. Bis zu einer kritischen Marke hat sich bereits das Risiko der Insolvenz der größten staatlichen Unternehmen der Ukraine erhöht. Die explosionsgefährdete „Naftohas“ hat vor kurzem von Ratingagenturen sogar den Stempel „eingeschränkt zahlungsfähig“ erhalten.
Nach vorsichtigen Schätzungen schuldet das Land etwa 100 Milliarden in frei konvertierbarer Währung. Nach Angaben der Nationalbank der Ukraine soll die Ukraine im nächsten Jahr 20 Milliarden US-Dollar bezahlen (direkte und gebürgte Schulden machen im nächsten Jahr 2,3 Milliarden US-Dollar aus, die Privatschulden liegen bei mehr als 18 Milliarden US-Dollar). Wenn man einen Wechselkurs von 8,5 Hrywnja für einen US-Dollar zu Grunde legt, beläuft sich die gesamte Summe der Schulden auf umgerechnet 170 Milliarden Hrywnja oder auf mehr als die Hälfte der Einnahmen des geplanten Budgets oder anders gesagt fast 500 US-Dollar auf jeden Ukrainer. Man will jetzt nicht ausrechnen, welche Summe es werden könnte, wenn die Hrywnja weiterhin so schnell abwertet.
Fünf Hrywnja für einen Dollar
Realismus ist das, was den Personen fehlt, die für den Zustand des Landes verantwortlich sind. Als bestes Beispiel der Verantwortungslosigkeit kann ein Kommentar eines der hochrangigen Finanzfachmänner herangezogen werden, der noch vor kurzem ein Gehalt vom Staat in Höhe von vielen zehntausenden Hrywnja monatlich (d.h. die Summe, die die einfachen Rentner für ihren ganzen Ruhestand nicht erhalten haben) bekommen hat.
Der Finanzfachmann hat sich bei der Bevölkerung öffentlich dafür entschuldigt, dass er bei einem Wechselkurs von 4,70 Hrywnja für einen US- Dollar, nur ein halbes Jahr vor der starken Abwertung der ukrainischen Hrywnja, die Bevölkerung dazu aufgerufen hat, ihre Anlagen ausgerechnet in Hrywnja zu halten.
Es lässt sich vermuten, dass es viele Mitbürger gegeben hat, die durch den Rat dieses Finanzfachmanns geschädigt wurden. Es vergingen aber keine zwei Wochen nach der Entschuldigung des Finanzfachmanns, dann gab derselbe Beamte den Bürgern wieder den Rat, ihre Ersparnisse in der Landeswährung zu halten – es schien so, als ob der Finanzfachmann seine Entschuldigung vergessen hatte. Gleichzeitig versprach der Beamte, dass diejenigen, die jetzt US-Dollar für 8 Hrywnja und 50 Kopeken kaufen, bald denselben US-Dollar für einen Wechselkurs von weniger als 5 Hrywnja für 1 US-Dollar verkaufen müssten.
Es ist für Niemanden ein Geheimnis, dass die USA dasselbe tun wie wir, jedoch in unvergleichbar größeren Maßstäben, womit sie riskieren, eine große Inflationswelle zu gebären und den US-Dollar abzuwerten. Aber warum sollte man riskieren und die Anlagen, wie die Amerikaner sagen, in „lahmen Enten“ halten? Wenn es viel konservativere und somit viel sicherere Währungen – vor allem die Währung der Eurozone gibt, deren Anteil nicht nur in den Reserven fast aller Länder der Welt, sondern auch in den privaten Reserven der einfachen Bürger ständig steigt.
Die Beamten des IWF verstehen, was aus dem Geld wird, das sie in Krediten auszahlen. Deshalb kommentierte Dominique Strauss-Kahn – der IWF Chef – die Situation in der Ukraine folgendermaßen: wenn die Kredite weiterhin irrational verwendet werden, dann „ … werden sie, durch die Erhöhung der Schulden, sich in einer noch schlechteren Situation befinden“.
„Wie sollen wir den Tag überleben und die Nacht durchstehen…“
Wird das Land jemals lernen, ohne Finanzspritzen auszukommen? Werden wir weiter den ersten Platz mit dem größten Unterschied zwischen der minimalen Rente und dem Lohn der Bürger, die unmittelbar an der Staatswirtschaft und der Regierung beteiligt sind, belegen?
Wie viele alte „Shiguli“ müssen von einigen Beamten, die für Verteilung und Zuteilung von Land für den Immobilienbau und kommerzielles Eigentum zuständig sind, in glänzende „Lexus“ getauscht werden, damit der Korruptionspreis pro Quadratmeter wenigstens um einige Größen sinkt?
Wie oft werden noch die Interessen der Spekulanten, die sich an der Börse für Land und Immobilien verspekuliert haben, lobbiert, damit der Wert der ehemaligen kolchoseigenen Länder – den Grundstücken in den Vororten von Kiew und den vielen regionalen Zentren des Landes – nicht mehr dem Wert der Grundstücke an der Côte d’Azur entspricht?
Welcher faire Kurs der Landeswährung wird sich einstellen, wenn die Nationalbank der Ukraine mit der Währungstherapie aufhört, indem sie viele Milliarden US-Dollar und anderer Währung auf dem Markt wirft, um die Illusion von Stabilität zu schaffen? Wann gehen die sprunghaften Bewegungen der Hrywnja endlich zu Ende?
Kann die Ukraine jemals ein autarkes/selbstgenügsames Land werden, das unabhängig von internationalen Finanzorganisationen und von der Laune internationaler Spekulanten ist?
Einfache Fragen ohne einfache Antworten. Es wird auch keine Antworten geben, solange es eine Politik der dreifachen Standards (für sich, für die internationalen Organisationen und für das Volk) gibt, bis wir endlich lernen, ohne Finanzspritzen auskommen und mit eigener Arbeit Geld zu verdienen.
Wadym Baschta
Quelle: Dserkalo Tyshnja/Serkalo Nedeli



Forumsdiskussionen
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?
“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“
Awarija in Ukrinform • Re: Russland attackiert erneut Grenzübergang zu Moldau in Region Odessa, Verkehr gesperrt
„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?
“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Hallo julib77,
Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.
Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)
Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.
Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.
“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“
julib77 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.
“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht"
“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“
Eric in Recht, Visa und Dokumente • Re: Deklaration gebrauchter Kleidung beim Zoll
„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“