Dass die „russische Welt“ auf der Krim zersplittert ist und es in den letzten Jahren niemanden gegeben hat, der fähig gewesen wäre, diese zu einigen, ist keine Neuigkeit. Auch, dass die Klärung der Beziehungen zwischen den marginalen, pro-russischen Organisationen während des Wahlkampfes in den Medien unanständig hohes Interesse findet, ist zur Norm geworden. Und dass auf der Krim alle – sich gegenseitig an den Ellenbogen stoßende – Träger russischer Ideen an die Macht kommen, ist eine Eigenart der heutigen Kampagnen, eingeschlossen jene zur Präsidentschaft, zu Regional- und Lokalwahlen. Die Kommandos aus dem Steuerzentrum sehen auf diesem Flug etwas anders aus. Für heute sind deutlich drei Körbe zu erkennen, in welche die Eier gelegt werden, aus denen eine ganz konkrete Art von Küken schlüpfen soll. Keine Tauben, wie sie verstehen werden.
Der politische Bruch der Partei Russischer Block mit der Partei der Regionen, dank dem die Veteranen aus der Meschkow-Zeit an die Macht auf der Krim zurückkehrten, sollte bedeuten, dass die „Blockrussen“ und die eng mit ihnen verbundene Russische Gemeinde auf der Krim (ROK) selbstständig zu den Wahlen antreten. So wird es zumindest bei den Wahlen zum Hohen Rat sein, bei den Präsidentschaftswahlen könnte der Russische Block jedoch im Block der linken Kräfte (BLS) aufgehen. Auf der Krim wird dies ein Block „Gratsch-Wolga“, in dem Leonid Gratsch nicht die Absicht hat, auf seinen Namen zu verzichten, was er auch öffentlich mitteilte, ohne zu befürchten, Simonenko die Präsentation der Vereinigung zu verderben, welche diesen in das Rennen um das Präsidentenamt bringt. Auf der anderen Seite stellen die Führer der „Russischen Partei“ und der Russischen Gemeinde auf der Krim (ROK) im Hinblick auf die Angliederung an den Block der linken Kräfte (BLS) klar, dass es mit Leonid Gratsch keine Blockbildung geben wird.
Für viele überraschend kam der sagenhafte Einstieg Inna Bogoslowskajas auf der Krim, ohne ihre Mannschaft, aber mit gewaltigen Ressourcen unbekannter Herkunft. Und weil die Hauptreklame Bogoslowskajas, deren Inhalt jetzt sogar der Geheimdienst SBU untersucht, sich ausgerechnet auf die Halbinsel konzentriert, schafft sie eine echte Konkurrenz für die „heimischen“ Russen.
Und zu allem kommen die neuen Technologien hinzu. Alle Aktionen fangen bei den „neuen Medien“ an. Ein Beispiel: „Die Internetgemeinschaft Sewastopols ruft dazu auf, die Präsidentschaftswahlen zu boykottieren!“. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass es sich hier um die örtlichen Abgeordneten des „Block Witrenko“ handelt.
„Einfache“ russische Technologen tauchten auf der Krim schon im Frühling auf. In den Monaten danach glaubte man, ihr vorwiegendes Ziel sei es, den im April geschaffenen Block „Gratsch-Wolga“ – Für eine neue Krim in Schwung zu bringen. In den Räumen des Republikkomitees der Kommunistischen Partei der Ukraine (KPU) wurden den Krimjournalisten der Polittechnologe und Ex-Abgeordnete der gesetzgebenden Versammlung des Gebiets Nischni Nowgorod, Alexander Bludyschow und der politische Berater Dmitrij Galkin vorgestellt. Beide verbindet die Arbeit im Stab der Partei Rodina, auch wenn der berufliche Lebenslauf Bludyschows länger und weiter gefächert ist. Sehr bald stellte sich aber heraus, dass ein ganzer Trupp von Spezialisten aus Nischni Nowgorod und Moskau auf der Krim gelandet war und ihr Aufgabengebiet wesentlich breiter war, als der übliche, fast schon traditionelle Nebenverdienst russischer Technologen in der Ukraine.
Die Bekanntschaft mit ihnen kam unerwartet. Einmal rief ein Unbekannter an, an dessen Namen ich mich jetzt schon nicht mehr erinnere, und berichtete, dass er von der humanitären Stiftung „Bekenntnis“ käme, die mir aufgrund meiner Verdienste im humanitären Bereich ein Stipendium zukommen lassen wolle. Verdutzt versuchte ich, in Erfahrung zu bringen, was dies denn für eine Stiftung wäre (die jemandem Stipendien anbietet, der gar nicht darum gebeten hatte), wo sich diese befindet und wer ihre Förderer waren. Zur Antwort erhielt ich wenig überzeugende Erläuterungen: Die Stiftung hätte ihre Arbeit gerade erst begonnen und ein Büro gäbe es noch nicht… Später wurde klar, dass solche „Prämien“ und „Stipendien“ führenden Journalisten und Herausgebern auf der Krim angeboten wurden und einige diese auch annahmen, es sind ja harte Zeiten. „Was macht es für einen Unterschied, wer die sind? So kann ich für die Redaktion wenigstens einen neuen Computer kaufen.“, teilte mir ein Redakteur mit.
Danach tauchte eine Einladung zur Sitzung eines runden Tischs zum Thema: „Die Bewohner der Krim: Die bürgerliche, ethnische und kulturelle Identität der regionalen Gemeinschaft unter den Bedingungen der heutigen Autonomie“ auf, die vom analytischen Informationszentrum „Neue Krim“ durchgeführt wurde. Zur Teilnahme an der Veranstaltung wurden Vertreter der regionalen Führung, der verschiedenen Parteien und Vereinigungen, aber auch die „Vertreter der intellektuellen Gemeinschaft“ eingeladen.
Die Ähnlichkeit der Namen des Informationszentrums und des Blocks „Gratsch-Wolga“ konnte man kaum übersehen. Die Einladung zum runden Tisch war von einem Sergej Borisow unterzeichnet, Direktor des Expertenzentrums „Mera“, welches sich – was für ein Zufall – in Nischni Nowgorod befindet. Dieses Expertenzentrum bietet ein breites Spektrum von Diensten im politischen Consulting an, von der Führung von Wahlstäben bis zur psychologischen Unterstützung des Kandidaten, Imageseminaren und Trainings zur Außendarstellung. Als Sergej Borisow kam, um sich persönlich bekannt zu machen, stellte sich heraus, dass er auch der Stiftung „Bekenntnis“ vorsteht. „Aber was soll das?“, fragte Herr Borisow während der Unterredung, „USAID fördert die verschiedensten Projekte in der Ukraine, warum darf eine russische Organisation das nicht?“
Der Unterschied ist groß: Die westlichen Spender in der Ukraine sind erstens bekannt und arbeiten legal, das heißt in Übereinstimmung mit der ukrainischen Gesetzgebung, eingeschlossen jene der Steuern; zweitens werden diese Gelder über offene Wettbewerbe und Ausschreibungen verteilt, über die man alles einsehen kann, angefangen bei der Summe, den Zielen und Aufgaben, bis hin zum Gewinner und dem Thema seines Projekts. Außerdem muss sich der letztendliche Empfänger von Geldern in einem verbindlichen Verfahren beim Wirtschaftsministerium registrieren – so wie die Empfänger technischer Hilfe in Übereinstimmung mit bestimmten, internationalen Regierungsabkommen arbeiten müssen. Über die Stiftung „Bekenntnis“ ist hingegen überhaupt nichts bekannt: keine Adresse, keine Internetseite, nicht einmal ein Minimum an Informationen über Gründer, Vorsitzende und Finanzierungsquellen.
Die Recherchen führten zu folgenden Entdeckungen. Es stellte sich heraus, dass die Stiftung „Bekenntnis“ sich nach der Krim auch in der Republik Moldau engagierte – als nichtkommerzielle Organisation, gegründet mit dem Ziel der Stärkung der russisch-moldawischen Beziehungen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung und Sport. Dabei nannte der Präsident des Vorstands der Stiftung, Wladimir Frolow, nach Informationen der Nachrichtenagentur „Nowosti-Moldova“, als Hauptaufgaben der Organisation „die Analyse der neutralen Situation Moldawiens, die Untersuchung des Status’ der russischen Sprache in der Republik, die Regulierung des Konflikts in Transnistrien und die Verteidigung der russischen Interessen“. Leiter der Stiftung in Moldawien wurde A. Makarytschew, wie sich herausstellte Professor der Linguistischen Universität Nishni Nowgorod und bei einigen Publikationen Co-Autor von Sergej Borisow.
Bemerkenswert, dass an der Präsentation – dieser niemandem bekannten öffentlichen Organisation – deren Gründer ebenfalls unbekannt sind, der Stellvertreter des Generaldirektors der Föderalen Agentur in Sachen der GUS und internationaler, humanitärer Kooperation, Jewgenij Koschokin und der Botschafter der Russländischen Föderation in Moldawien, Valerij Kusmin, teilnahmen. Als Erklärung für eine solch hohe Repräsentanz kann, aus unserer Sicht, die Information der Direktorin der Stiftung „Bekenntnis“ Jelena Miskowa dienen, die in Chişinău/Kischinjow erklärte: „Wir arbeiten dort, wo Probleme in den Beziehungen zur Russländischen Föderation und Probleme der russischsprachigen Bevölkerung auftreten“. Die freie Recherche bringt sehr schnell Informationen über andere Dienstposten Jelena Miskowas zu Tage – Vorstandsvorsitzende des Fonds zur Ausbildung von Kaderreserven „staatlicher Klub“. Dieser wurde im März 2006 auf Initiative von Absolventen der Moskauer Staatlichen Universität (MGU) und unter aktiver Teilnahme von Duma-Abgeordneten der Fraktion Einiges Russland und Mitgliedern des Föderationsrats gegründet, – lesen wir auf der Internetseite des Fonds. „Die Tätigkeit des „staatlichen Klubs“ ist auf die Formierung einer patriotisch orientierten „politischen Klasse“ in unserem Land orientiert“. Gründer des „Staatsklubs“ sind das Mitglied der Fraktion Einiges Russland und Vorsitzender des Transportausschusses in der Duma, Sergej Schischkarjow (er leitet auch den politischen Rat des Fonds); der Vorsitzende des außenpolitischen Komitees im Föderationsrat, Michail Margelow und außerdem Andrej Kokoschin, stellvertretener Vorsitzender des Komitees für Wissenschaft in der Staatsduma und stellvertretener Chef der Fraktion Einiges Russland.
Die Tätigkeit der Stiftung „Bekenntnis“ blieb auch den Verfassungsschützern nicht verborgen. Nach Informationen des „Serkalo Nedeli“ wurde in Bezug auf den Vorsitzenden Borisow ein Protokoll über administrative Rechtsübertretungen nach Seite 186-5 des Ukrainischen Kodex über Administrative Rechtsverletzungen (KUAP) abgefasst. Vor einer Woche wurde dieses Protokoll durch das administrative Gericht der Autonomen Republik Krim bestätigt und Sergej Borisow zur Zahlung von 400 Griwna verurteilt.
Aber das ist, wie man annehmen muss, nur der Anfang. Es würde nicht verwundern, wenn den Technologen vom Block „Gratsch-Wolga“ und den Führern von „Bekenntnis“ bald die Einreise in die Ukraine untersagt würde.
Am Interessantesten ist aber, dass die Stiftung „Bekenntnis“ nicht die einzige öffentliche, russische Struktur ist, die eine Vertretung auf der Krim am Vorabend der Präsidentschaftswahlen und – nicht weniger wichtig – der Parlamentswahlen in der Autonomen Republik Krim eröffnet. Dabei ist im Falle des Zentrums für sozialkonservative Politik die Bindung an Einiges Russland fast schon eisern und wird auch nach außen nicht geleugnet. In der erhaltenen Einladung zur Präsentation der Abteilung auf der Krim ist davon die Rede, dass das Zentrum seine Tätigkeit in der Ukraine auf „die positive Erfahrung stützt, gesammelt vom russischen Zentrum für sozialkonservative Politik – einem allgemein anerkannten und einflussreichen Institut für Prognosen und die Ausarbeitung öffentlich bedeutsamer Entscheidungen“. Wenn man auf die Internetseite dieses russischen Zentrums geht, so erfährt man, dass es sich um eine nichtstaatliche und unparteiische Organisation handelt. Aber jedes Mitglied ist auf die eine oder andere Weise mit der Partei Einiges Russland und ihrer Fraktion in der Staatsduma der Russländischen Föderation verbunden.
Nun gehen wir auf die Seite des Zentrums für sozialkonservative Politik in Kiew, die noch sehr frisch ist. Und der erste Beitrag auf der Seite, vom 25. Mai, berichtet ausgerechnet von einem Statement Inna Bogoslowskajas über ihre Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen. Weiter auf der Seite – unzählige Veranstaltungen mit ihrer Teilnahme oder der Teilnahme ihres Umkreises. Dazu muss gesagt werden, dass an der Präsentation des Zentrums für sozialkonservative Politik auf der Krim Aktivisten des Blocks „Insel Krim“ teilnahmen, der, wie seine Anführerin Inna Bogoslowskaja verspricht, nach den erfolgreichen Wahlen sowohl im Parlament der Krim als auch in der Stadtversammlung Sewastopols die größten Fraktionen stellen wird.
Wie kann man nun den „richtigen“ ukrainischen Politikern von außen helfen? Im journalistischen Milieu geht eine Geschichte darüber um, dass eine der Bewerberinnen auf das Präsidentenamt den Segen des Parlamentsprechers und des Führers der regierenden Partei in einem der Nachbarländer habe und mittels eines in der Ukraine bekannten Financiers dieser Gruppe 100 Millionen Dollar für ihr Projekt erhalten solle. Die Summe erscheint nicht fantastisch, betrachtet man die großzügige Finanzierung einiger marginaler Gruppierungen auf der Krim.
Der Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Valentin Naliwajtschenko, der in dieser Woche die Krim besuchte, teilte im Interview der Fernsehsendung „Fragen der nationalen Sicherheit“ mit: „Das Budget einer Organisation, welche wir im letzten Jahr durch Gerichtsbeschluss auflösen konnten und die insgesamt aus nur zehn bis zwölf Mitgliedern bestand, belief sich auf 300.000 Dollar im Jahr. Diese Finanzierung erfolgte über eine ganz bestimmte Botschaft auf unserem Territorium. Das Budget war für vollkommen konkrete Aktionen bestimmt: Die Durchführung von Meetings gegen den NATO-Beitritt und die aktuelle Außenpolitik der Ukraine.“ Mit einem Wort kann man, wenn man die Organisation kennt, sagen, dass die Gelder für die reine Verhätschelung einer Gruppe kreativer Leute ausgegeben wurden. Zu Beginn für die Schaffung des nötigen Medienbildes für die kontinuierliche Anwesenheit des Themas im Informationsraum und danach für Berichte über die Verfolgung politisch Andersdenkender in der Ukraine.
Neues „Opfer“ der Spezialdienste könnte Inna Bogoslowskaja werden – für die Verbreitung von Plakaten mit Losungen, die vom SBU als Eingriff in die territoriale Integrität der Ukraine gewertet werden. Ich erinnere daran, dass ein Volksdeputat vorschlug, die Teilung Sewastopols zu beenden und die Stadt unter eine doppelte Kontrolle Russlands und der Ukraine zu stellen. Die Ermittlungsmaterialien wurden der Generalstaatsanwaltschaft durch den SBU schon vor anderthalb Monaten übergeben, aber eine Entscheidung dieser ist bis heute nicht zu hören und es ist nicht einmal klar, ob es überhaupt Grundlagen für die Eröffnung eines Strafverfahrens gibt. „Ich hoffe sehr“, sagt Naliwajtschenko, „dass wenigstens aufgrund der Tatsache einer Existenz solcher separatistischer, antikonstitutioneller, anti-ukrainischer Plakatierungen ein Strafverfahren angeregt wird. Geht die Sache bis zu einer parlamentarischen Anfrage im Hohen Rat zur Aufhebung der Unantastbarkeit von Abgeordneten und deren Einbeziehung in die Strafverantwortlichkeit? Wir werden mit der Staatsanwaltschaft arbeiten und eine solche Entwicklung auf jede Weise unterstützen. Solche Angelegenheiten haben keine Verjährungsfrist und die Materialien des SBU kann niemand vernichten. Und sobald das Mandat des Gesetz übertretenden Abgeordneten endet, bin ich überzeugt, dass dieser sich vor dem Gesetz und einem ordentlichen Gericht verantworten muss.“
Aber die Staatsanwaltschaft schweigt bis jetzt. Interessante Wahlen…
Valentina Samar
Quelle: Serkalo Nedeli


Forumsdiskussionen
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?
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Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“
Awarija in Ukrinform • Re: Russland attackiert erneut Grenzübergang zu Moldau in Region Odessa, Verkehr gesperrt
„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?
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Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Hallo julib77,
Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.
Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)
Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.
Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.
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Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“
julib77 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.
“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht"
“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“
Eric in Recht, Visa und Dokumente • Re: Deklaration gebrauchter Kleidung beim Zoll
„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“