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Nur 225 Stimmen für Timoschenko

Die Werchowna Rada der Ukraine konnte die Vorsitzende von BJuT, Julia Timoschenko, nicht als Ministerpräsidentin ernennen.

Wie der Korrespondent von UNIAN berichtet, “für” die Annahme der entsprechenden Entscheidung stimmten 225 der 227 im Sitzungssaal registrierten Abgeordneten.

An der Abstimmung nahmen drei Fraktionen nicht teil – Partei der Regionen, Kommunistische Partei der Ukraine und der Block Litwin.

Dabei stimmten nicht “für” die Wahl von Julia Timoschenko jeweils ein Abgeordneter der Fraktionen BJuT und “Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung”.

Die Abgeordneten der Fraktionen UUNS und BJuT erklärten, dass zwei der Abstimmungskarten nicht funktioniert haben, z. B. die des Mitgliedes von UUNS Alexander Omeltschenko. Danach wurde die Frage über eine Rückkehr zur Abstimmung über die Kandidatur Julia Timoschenkos zur Abstimmung gestellt.

Dabei blockierte die Fraktion der Partei der Regionen die Tribüne der Werchowna Rada,

“Für” die erneute Abstimmung über die Kandidatur Julia Timoschenkos stimmten erneut nur 225 der Abgeordneten.

Danach kam ein Gespräch zwischen dem Präsidenten der Ukraine Wiktor Juschtschenko und dem Vorsitzenden der Werchowna Rada Arsenij Jazenjuk zustande, wonach sie aus dem Sitzungssaal gingen. Davor verkündete Arsenij Jazenjuk, auf Forderung zweier Fraktionen, eine halbstündige Unterbrechung der Parlamentsarbeit. Welche Fraktionen die Pause forderten, ist nicht bekannt.

Im Sitzungssaal blieben die Abgeordneten zurück.

Julia Timoschenko ging über den Regierungseingang in den Korridor, wo das Arbeitszimmer des Parlamentssprechers gelegen ist.

Quelle: UNIAN

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 224

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Leserkommentare

«"typisch ukrainisch verlogen" - Genau so gibt sich die Ukraine!»

«Da muß ich etwas Essig in den Wein eingießen. Ein Gruppenzweiter wird sich nicht für die Relegation qualifizieren. Sollte...»

«Das Wirtschaftswachstum wird dieses Jahr, im gegensatz zum Vorjahr sinken. Zumal "3" nicht grad viel sind für ein Land wie...»

«Hahaha, sicher :D Der größte Investor in der Ukraine ist immer noch Russland. An 2. Stelle kommt die !gesamte! EU. Hören...»

«Die Wahlbeobachter und die Journalisten WURDEN EINGELADEN! Die gibt es auf der Krym aber immer noch nicht weil keine Redaktion...»

«Selten so ein Schwachsinn gelesen. 1. Krimer Chan war ein Vasall der Osmanen. Also von der "Unabhängigkeit" kann man schon...»

«Das, was Michael hier behauptet, ist reine Propaganda, typisch ukrainisch verlogen. In jedem Fall ist das, was er da von...»

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