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Präsident Aserbaidschans bei Juschtschenko

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Gestern Morgen begann das Internationale Energieforum im Ukrainischen Haus mit seiner Arbeit. Zur gleichen Zeit fand im Haus der Chimären das Treffen der Präsidenten der Ukraine und Aserbaidschans, Wiktor Juschtschenkos und Ilcham Alijews, statt. Wie der “Kommersant-Ukraine“ bereits vermutete, vereinbarten die Staatsoberhäupter keine Fristen für die Lieferung von kaspischem Erdöl. Alijew schlug anfangs vor die Durchleitung von leichtem Öl durch die Pipeline “Drushba” zu testen. Doch ukrainische Beamte gaben zu, dass dieses Experiment aktiv von Russland behindert wird.

Das Internationale Energieforum, dessen Sitzung gestern stattfand, wurde im Rahmen des Kiewer Gipfels zu Fragen der Energiesicherheit organisiert, so dass bei dessen Eröffnung in jedem Fall der “Hausherr” des Gipfels – Präsident Wiktor Juschtschenko – teilnehmen musste. Doch obgleich sein gestriger Arbeitstag sehr ausgelastet war, besuchte er die Eröffnungszeremonie des Forums, wo er sich mit einer Begrüßungsrede an die Teilnehmer wandte. Der Präsident konstatierte, dass das Erdöl- und Erdgasgeschäft “sehr oft eine politische Komponente beinhaltet”, er verkündete das Bestreben der Ukraine zu energetischer Unabhängigkeit und rief die Gäste dazu auf die Projekte zur Diversifizierung der Lieferung von Kohlenwasserstoffen nach Europa zu unterstützen. Am Ende des Auftrittes merkte Wiktor Juschtschenko an, dass es “angenehme Neuigkeiten zum Beginn der Zusammenarbeit mit kanadischen Forschern im Bereich der Atomenergie gibt”.

Der Bevollmächtigte des Präsidenten zu Fragen der internationalen Energiesicherheit, Bogdan Sokolowskij, erläuterte dem “Kommersant-Ukraine“, dass die Rede um die Deklarierung geht, welche im Rahmen des Forums von der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine und der kanadischen Atomfirm EACL unterzeichnet wurde. “Dies ist eine wichtige Etappe auf dem Wege zur Nutzung von kanadischen Atomreaktoren durch die Ukraine. Ich denke, dass die Zusammenarbeit sehr perspektivreich ist.”, erklärte Sokolowskij, daran erinnernd, dass die Entwicklungsstrategie der Atomenergie den Bau von neuen Atomkraftwerksblöcken vorsieht und eigene Technologie gibt es dafür in der Ukraine nicht. “Die Produktion der kanadischen Reaktioren des Types CANDU, welche mit Schwerem Wasser arbeiten, kann sich die Ukraine relativ leicht aneignen.”, merkte er an.

Vom Ukrainischen Haus wandte sich Wiktor Juschtschenko zur Bankstraße. Hier, im Haus mit den Chimären, fand sein Treffen mit Ilcham Alijew im Rahmen des offiziellen Besuchs des Präsidenten Aserbaidschans in der Ukraine statt. Der “Kommersant-Ukraine“ merkte bereits, unter Berufung auf einen Informanten an, dass im Laufe dieses Besuches keine konkreten Vereinbarungen über die Lieferung kaspischen Erdöls erreicht werden. So kam es dann auch – auf der nach dem Treffen durchgeführten Pressekonferenz der Präsidenten auf jede erdenkliche Weise das Energiethema umgingen.

Doch trotzdem kann man den Besuch Alijews erfolgreich nennen. Seinem Resume nach wurde ein Präsidentenrat gebildet – ein überstaatliches Organ, welches die Umsetzung der Vereinbarungen verfolgen wird, die auf höchstem Niveau erreicht wurden; es wurden fünf branchenspezifische Überregierungs-Vereinbarungen unterzeichnet; es wurden eine Reihe von Wirtschaftsprojekten vereinbart, insbesondere die Nutzung von ukrainischen Raketenträgern für den Transport eines aserbaidschanischen Satelliten ins All im Jahre 2010. Doch die größte Aufmerksamkeit widmeten die Präsidenten der von ihnen unterzeichneten Deklaration über die Freundschaft und die strategische Partnerschaft zwischen der Ukraine und Aserbaidschan. “Von nun an tragen unsere gegenseitigen Beziehungen strategischen Charakter.”, verkündete Wiktor Juschtschenko stolz. “Die gegenseitigen Beziehungen sind in eine qualitativ neue Etappe eingetreten.”, unterstützte ihn Ilcham Alijew.

Dazwischen kann man die Erklärung zum Übergang zu einer strategischen Partnerschaft als hinreichend unerwartet bezeichnen, dabei einbeziehend, dass die Ukraine und Aserbaidschan bereits früher einen ähnlichen Status der gegenseitigen Beziehungen deklarierten. Als erster redete davon der damalige ukrainische Präsident Leonid Kutschma 1998. Später, als Wiktor Juschtschenko Präsident wurde, bekräftigten Staatsangestellte, insbesondere 2006 der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung Anatolij Kinach, offiziell, dass die Partnerschaft zwischen Kiew und Baku strategisch sei.

Die Journalisten interessierten sich jedoch am Meisten für die Einzelheiten der Verhandlungen über die Befüllung der Erdölpipeline Odessa-Brody. Wiktor Juschtschenko erklärte, dass er nach dem 1. Juli Kommentare zu diesem Thema geben kann, wenn die Schlussfolgerungen der von den Präsidenten gebildeten speziellen Arbeitsgruppe fertig gestellt sind. Juschtschenko rief Alijew ein weiteres Mal dazu auf das Bauprojekt einer neuen oder der ernsthafte Umbau einer existierenden Raffinerie für die Verarbeitung von aserbaidschanischem Öl zu unterstützen.

Ilcham Alijew kommentierte diese Frage nur sehr vorsichtig, nichts konkretes versprechend. Er unterstrich einige Mal, dass Aserbaidschan bereits, also ohne Hilfe der Ukraine, “das Problem der Diversifizierung der Erdöllieferung gelöst habe”, doch nichtsdestotrotz “die Arbeit an den Projekten fortsetzt, die in einem größeren Umfang die Realisierung des Potentials der Diversifizierung erlauben würden.” Alijew fing auch nicht an die gemachten Verlautbarungen zu wiederholen, welche bereits seit einigen Jahren die Bereitschaft versprechen, die Lieferung von einigen Millionen Tonnen Erdöl in die Ukraine zu verwirklichen. Mehr noch, zum ersten Mal verkündete er, dass die Entscheidung über die Lieferung erst in dem Fall getroffen werden kann, wenn das Projekt offenkundig rentabel ist. Doch dafür muss unbedingt testweise eine Erdölprobe durch die “Drushba”-Pipeline zur tschechischen Raffinerie in Kralupy nad Vltavou gepumpt werden. “Man muss das Schema testen. Da in der Theorie eine Form von Wirtschaftlichkeit sich zeigt, doch in der Praxis dies eine völlig andere ist.”, erklärte Alijew. Bleibt anzumerken, dass eine ähnliche Forderung von Polen gestellt wird.

Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, führt die Ukraine bereits Arbeiten durch, die der Realisierung dieses Schemas dienen. Es ist die Entscheidung getroffen worden, das als Experiment, über die Erdölpipeline “Drushba” 44.000 t Erdöl durchgepumpt werden, welches in der Ostukraine gefördert wurde (von der chemischen Zusammensetzung kommt es dem aserbaidschanischem am nahesten). Gestern bekräftigte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens “UkrTransNafta”, Igor Kirjuschin, im Rahmen der Pressekonferenz des Energieforums, dass man das Erdöl unter Nutzung der Technologie der getrennten Durchleitung durchzupumpen. “In Europa existiert diese Methode und funktioniert erfolgreich. Nach unseren Berechnungen, verringert sich die Qualität des Erdöls nur um 0,03%.”, erklärte Kurjuschin, dabei die Existenz ernsthaften Widerstandes von Seiten Russlands in Bezug auf die Durchführung des Experiments mit der getrennten Durchleitung anmerkend.

Auf der Pressekonferenz erläuterte Igor Kirjuschin nicht, worin die Ansprüche Russlands bestehen, doch später gelang es dem “Kommersant-Ukraine“ die Einzelheiten aufzuklären. Vor kurzem wurde in die Slowakei ein Brief mit der Unterschrift des ersten Vizepräsidenten von “Transneft”, Michail Arustamow, geschickt, in dem die russische Seite die Notwendigkeit der Abstimmung der Nutzung der Erdölpipeline “Drushba” für den Erdöltransport nichtrussischen Ursprungs mit Russland erklärte und darüber informierte, dass “Transneft” bis zum heutigen Tag keine Zustimmung für die experimentelle Durchleitung von ostukrainischem Erdöl gegeben hat. “Russland hat keine Rechtsgrundlage dafür, um uns die Durchleitung zu verbieten.”, entrüstete sich Igor Kirjuschin den Brief kommentierend gegenüber dem “Kommersant-Ukraine“. “Ja, wir müssen in der Tat Russland über die Pläne der Nutzung der Erdölpipeline informieren. Doch keine Abstimmung ist erforderlich, lediglich davon in Kenntnis setzen müssen wir sie.” Seinen Worten nach, werden die Verhandlungen über die Durchführung des Experiments fortgesetzt.

Quelle: Kommersant-Ukraine

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Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1150

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„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“