Alle Beiträge von Helena Maier

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Manchmal bleiben sie

Sie haben natürlich gehört – und vielleicht nicht nur einmal – dass auf dem Territorium, das unter der Kontrolle der Donezker und der Lugansker Volksrepubliken steht, nur Separatisten geblieben sind. Eventuell haben Sie eine Methode, diese Behauptung zu verifizieren. Vielleicht haben Sie Bekannte, die dort geblieben sind und von ...

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In den psychiatrischen Kliniken herrscht Hunger

Seit 1970 arbeite ich in der Psychiatrie. Überall, sogar in der „Vorzeigeklinik“ in Winnyzja mussten sich jeweils zwei Patienten ein gewöhnliches Bett teilen. Ja genau: in jedem Bett lagen oder saßen über längere Zeit hinweg zwei Leute nebeneinander, die vorher nicht miteinander bekannt waren; jeder mit seinem individuellen Problem ...

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Die unehrliche Stimme der Geschichte

Ich weiß: ich sollte mich freuen – aufrichtig, ausgiebig und hörbar. Doch ich kann nicht, ich mag nicht. Der ukrainische Gesetzgeber hat einen Beschluss gefasst, der totalitäre Symbolik verbietet. Ich, ein ehemaliger Insasse sowjetischer Straflager, freue mich nicht. Denn ich kenne die ganze schreckliche Wahrheit über mein Land seit ...

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Ewige Strafkolonie

Das war wider die Natur. Tyrannen errichten keine Museen zum Gedenken an ihre Opfer. Nachfolger von Tyrannen möchten sich ebenso nicht daran erinnern. Vor kurzem wurde in Russland das Museum „Perm-36“ geschlossen. Ein Museum auf dem Territorium des politischen Lagers VS 389/36. So nannte man den Ort, wo wir ...

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Statt der „Mauer“ ein Graben

Das Ministerkabinett hat beschlossen, das Projekt „Mauer“, das eine Befestigung der ukrainisch-russischen Grenze vorsieht, zu modifizieren. Gemäß des neuen Konzepts soll sich entlang der gesamten Grenze anstatt von Zäunen aus Stacheldraht ein System von Panzergräben mit befestigten Grenzpunkten ziehen. Die Regierung hat zudem entschieden, die Kosten des Projekts mindestens ...

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Wie lange?

Im März 1991 wurde in der UdSSR eine ungewöhnliche soziologische Untersuchung durchgeführt. Auf die Fragen „Für wen halten sie sich, für einen Menschen der europäischen oder der asiatischen Kultur?“ und „Halten sie Russland für ein europäisches oder ein asiatisches Land?“ zählten sich Leute mit höherer Bildung und Besitzer großer ...

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„In die eigene Seele geschaut – erbrochen“

Ein kleines, fast unbedeutendes Gedicht, verfasst von einem der jungen Poeten aus dem Sankt Petersburg der 1990er Jahre: „Zufällig in die eigene Seele geschaut. Erbrochen.“

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„Damit du nur von einem Gehalt lebst...“

Wieder wird bei uns eine Regierung gebildet und wieder wird davon gesprochen, dass die Minister von einem Gehalt leben müssen. Das alles ist gewöhnliches Geschwätz. Denn jeder, der weiß, wie das ukrainische Staatsgetriebe funktioniert, versteht, dass ein ukrainischer Minister von einem Gehalt nicht leben kann. Der Grund hierfür ist ...

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Die Ukraine wird von der Korruption zerstört, nicht von Putin

So sehr wollte ich Optimist sein! So sehr wollte ich glauben, dass die Opfer des Maidans nicht umsonst waren. Ich sagte mir: was immer uns bevorsteht, in unserem endlosen dunklen ukrainischen Tunnel wird Licht erscheinen. Doch es ist nicht erschienen.

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Posttotalitärer Tunnel

Ich war sicher, dass sich in meinem Land vieles zum Besseren wendet, wenn vor allem zwei Berufsgruppen zum Hauptaugenmerk der neuen Regierung und der ukrainischen Gesellschaft werden: die Lehrer und die Juristen. Eben sie und die nicht Physiker, Ärzte, Agronomen oder Ingenieure. Die plötzlich zerfallende totalitäre UdSSR erlaubte uns, ...

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Die letzte Pflicht

Der Sohn meiner Freunde verlässt das Land. Das ist jetzt leicht und man braucht keinerlei Abteilungen für Visa- und Registrierung (OWIR), keinen KGB oder weitere „erlaubende“ Behörden dafür. Er ist Majdan-Aktivist und Teilnehmer an den Kämpfen im Osten der Ukraine (er war verwundet, kehrte nach dem Hospital zurück nach ...

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Der Tod ist ein absoluter Reiniger

Der gesunde Menschenverstand hat also wieder verloren. Das ist unser Schicksal. Das Lustrationsgesetz wurde verabschiedet. Es soll die Reinigung der Behörden von politisch belasteten Mitarbeitern zum Ziel haben. Eingeschüchtert von einem geschickt organisierten Volkszorn und brennenden Autoreifen haben unsere unangefochtenen Abgeordneten dafür gestimmt. In einem Staat, in dem Geist ...

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Ägyptische Düsternis

Im Jahr 1920 machte eine russische Dame in Belgrad, wo sich damals infolge der Oktoberrevolution eine Menge Emigranten befand, eine Reihe historischer Entdeckungen. Unter anderem teilte sie der Gesellschaft mit, dass Jesus Christus leibhaftig nicht Jude war – wie die christliche Welt bis dahin aufgrund evangelischer Texte angenommen hatte ...

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Forumsdiskussionen

„Bin am Montag 15.6.26 um 8 Uhr in Urgyniw ausgereist, das erste Mal an einem Montagmorgen ca. 15 Fahrzeuge vor mir, bin sonst der Erste oder Zweite, egal, nach ca 20 Minuten wurde dann die nächste Welle...“

„Derzeit, ist es überall sehr voll an den Grenzen Ukraine/ Polen. Zb. Krakovets 100 PKW ca. 10 h Wartezeit. Wollen Montag rüber, versuchen es sehr früh.“

„Haben noch vor der Grenze im Wohnmobil geschlafen. 600 km am Stück mit 90 km/h, da wollten wir nicht noch stundenlang an der Grenze stehen. War am Abend voll 55 PKW, laut Info. Am Montag früh gegen 10...“

„Der Blockposten zwischen Ustyluh und Urgyniw an der Oblastgrenze hat mich, das war jetzt aber nur einmal, auch nach 23 Uhr passieren lassen, lässt für mich den Schluss zu, auch hier ist 24/7 passierbar.“

„Kann nur zum Blockposten vor USTYLUH sagen, der ist geöffnet 24/7 und der Blockposten vor URGYNIW schließt von 23.00 Uhr bis 04:00 Uhr. (Fahrtrichtung Grenze/Ausreise); Wer in Richtung Landesmitte fährt,...“

„Ja, der Grenzübergang in Ustyluh ist echt toll geworden, ich habe letztens den Spaß gemacht und angedeutet, dass wohl jetzt die Polen eifersüchtig sind auf diese Arbeitsplätze. Die Zöllnerin hat zustimmend...“

„Fahre am Sonntag nach Lwiw und will noch am späten Abend einreisen. Hat da jemand Erfahrung wegen der Wartezeiten und ist dann die Weiterfahrt wegen der Sperrstunde nicht möglich ?“

„Montag letzte Woche 11 Uhr, komplett, von Schranke zu Schranke in 21 Minuten, optimal. Ansonsten für diesen Zeitpunkt 30 bis max 40 Minuten einplanen“

„Ich schau immer bei ... ... , finde es nicht schlecht, liegt meiner Meinung nach nie KRASS daneben, DIE gemeldeten Zahlen kann man zumindest für eine seriöse Entscheidungsfindung heranziehen.“

„Hallo Handrij, Bin letzten Freitag am Abend um 22 Uhr ausgereist. In 40 Minuten total, am Freitag! Ich schildere nochmals den Ablauf, damit der optimale Ablauf nachvollziehbar wird. Ankunft vor dem Grenzübergang,...“